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Im neuen Rathaus geht’s voran

Wächtersbach, den 09.02.2017

Gute Baufortschritte am Schloss Wächtersbach

 

In den vergangenen Monaten konnte man von außen noch nicht viel erkennen, aber im Schloss Wächtersbach geht es voran. „Das Baugerüst ist nun nahezu fertiggestellt, die Kranfundamente werden derzeit vorbereitet, die Erdstromverkabelung ist nahezu abgeschlossen, die Wärmeübergabestation der Fernwärme für das Schloss ist installiert, notwendige Wanddurchbrüche und Maurerarbeiten in den Kellerräumen stehen kurz vor dem Abschluss“ – Bürgermeister Andreas Weiher zeigt sich zufrieden mit dem Stand der Arbeiten.

 

„Allerdings darf aber auch nicht verschwiegen werden, dass wir aufgrund der Änderungen im Vergaberecht im April 2016 und der Frostperiode in den letzten Wochen derzeit ungefähr sechs Monate hinter dem Bauzeitplan liegen“, erklärt der Rathauschef nach Gesprächen mit den Architekten und den verschiedenen Fachplanern. Dennoch ist er guter Dinge, dass die verlorene Zeit wieder aufgeholt wird, „auch wenn es nicht leicht wird.“

 

Für die Aufstellung des Kranes im Innenhof sind noch einige Fundamentarbeiten notwendig, sodass der Kran im März aufgestellt werden soll. Anschließend kann dann unverzüglich mit den Dach- und Zimmereiarbeiten angefangen werden.

Die Arbeiten der Restauratoren in Zusammenarbeit mit der Landesdenkmalpflege schreiten ebenfalls voran. So wird unter anderem auch der Außenputz hinsichtlich Erhalt und Neuauftrag untersucht. Einig sind sich alle Fachleute darin, dass ein Naturputz nicht nur die authentischste, sondern langfristig auch die kostengünstigere Variante darstellt und einer überstreichbaren Kunstputzversion eindeutig vorzuziehen ist. Sehr aufwendig gestaltet sich auch die Elektrofachplanung in einem historischen Gebäude, denn es gilt die Anforderungen des Brandschutzvorschriften, der Wand-, Kamin- und sonstige Mauerversätze, der Be- und Entlüftung sowie der Stromversorgung in Einklang zu bringen.

 

„Der Aufwand zur Restauration eines solch historischen und bedeutsamen Gebäudes ist ungleich größer, als bei einem Neubau auf dem Reißbrett. Aber angesichts der historischen Bedeutung, die an jeder Ecke spürbar ist, macht das Projekt großen Spaß und es bleibt zu hoffen, dass die Arbeiten unfallfrei und auch ohne weitere Verzögerung vorrangehen“, so Bürgermeister Andreas Weiher optimistisch betrachtend.

 

Als kleines Schmankerl für alle Schloss-Fans hat man sich zu dem noch etwas ganz besondere einfallen lassen. Denn wer sich ein Stück vom „Alten Schloss“ erhalten möchte, hat hierzu in den nächsten Wochen die Gelegenheit. Die Original Schieferplatten des alten Daches können erworben werden. Sogar eine entsprechende Gravur ist möglich! Sobald die Aktion gestartet wird, werden hierzu weitere Informationen über den Förderverein Schloss + Park bekannt gegeben.