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Im Kinzig Valley 2 sind die ersten Mieter eingezogen

Vorschaubild zur Meldung: Im Kinzig Valley 2 sind die ersten Mieter eingezogen

Bericht der Gelnhäuser Neue Zeitung vom 04.11.2020

 

Inspiration und ein Fundament aus Wissen - Logistik für Start-ups vor Ort

 

Wächtersbach (erd). Es ist jung, modern und stylisch. Im Kinzig Valley 2 in Wächtersbach sind gestern die ersten Mieter eingezogen. Sie dürfen sich in der Umgebung des Co-Working Space nicht nur auf Inspiration freuen, sondern auch auf ein solides Fundament aus Netzwerk, Know-how, Erfahrung und Logistik.

 

Bernd Weidmann und Gregor Hämel haben auf dem Gelände der Firma Kremer einen Raum geschaffen, der jungen Unternehmen den Start in die Erfolgsschiene ermöglichen oder erleichtern soll. Die erfahrenen Unternehmer wissen, dass die ersten Jahre fast immer die schwersten und arbeitsreichsten sind. Genau an diesem Punkt setzt auch Kinzig Valley 2 an, denn der Co-Working Space biete auch die Möglichkeit, im Jungunternehmer-Alltag einmal den Kopf freizubekommen und seine Gedanken neu zu ordnen, wie Gregor Hämel, Geschäftsführer der Firma Kremer, erklärt. Gestalterisch haben sich die Macher bewusst freien Lauf gelassen, dabei trägt das Ambiente farblich Anleihen von Kremer in Schwarz und Rot und von Kinzig Valley in Blau und Grün, etwa beim Überseecontainer, der in kräftigem Blau erstrahlt und bereits den ersten Mieter sieht. Mit vier Mietern ging es bei Kinzig Valley 2 gestern los, doch das wird nicht lange so bleiben, denn der Co-Working Space ist für 38 Arbeitsplätze ausgelegt, von denen derzeit bedingt durch die Corona-Pandemie und das Hygienekonzept maximal 18 belegt werden. Konferenzräume, Telefonräume, aber auch Sozialräume gibt es. Alles wirkt locker und ungezwungen wie auch der Umgang der Menschen miteinander, auch wenn derzeit die Abstandsregeln greifen.

 

Doch was haben die Start-ups und Mieter von Kinzig Valley 2 außer einem stylischen Arbeitsplatz? Hämel muss nicht lange ausholen, sondern kommt direkt auf den Punkt, dass die Jungunternehmer alle Unterstützung erhalten, die sie für einen erfolgreichen Start benötigen. Das ist in erster Linie die Erfahrung von gestandenen Unternehmen, ein Netzwerk, das unzählige Türen öffnet, die Ideen, Anregungen und Kritik von anderen Start-up-Unternehmern, die sich gegenseitig mit ihren Vorstellungen befruchten und dann ein Fundament aus der Logistik der Firma Kremer.

 

Das sei besonders wertvoll, vor allem dann, wenn sich der unternehmerische Erfolg einstellt. Der kann quasi über Nacht kommen, wenn eine geniale Idee zum Hype wird und plötzlich jeder das Produkt haben will, junge Unternehmen aber gar nicht darauf eingestellt sind, die Nachfrage zu befriedigen. Dann gelinge es vielleicht noch, die Produktion zu steigern, aber schon bei der Lagerfläche, dem Versand oder auch bei Import oder Export klemmt es womöglich. Hämel nennt ein plastisches Beispiel: Hat früher der Paketdienst die Teile vom Zulieferer gebracht, so kommt bei genügend großer Nachfrage plötzlich die Spedition mit mehreren Euro-Paletten. Um diese abzuladen, bedarf es eines Gabelstaplers und eines Mitarbeiters, der diesen fahren kann und darf. Es ist am Anfang völlig sinnfrei, dann für viel Geld einen Stapler zu kaufen und ein Mitarbeiter einzustellen. Im Kinzig Valley 2 kann er einfach auf den Stapler von Kremer zurückgreifen, der ihm die Palette für ein paar Euro ablädt. Oder die auszuliefernde Ware konfektioniert, um sie zu versenden. Selbst die Zollmodalitäten der Schweiz sind vertraut.

 

Davon überzeugte sich gestern unter anderem Walter Dreßbach, der Wirtschaftsförderer des Main-Kinzig-Kreises, vor Ort. Und für alle anderen hatten Weidmann und Hämel einen virtuellen Rundgang durch Kinzig Valley 2 vorbereitet, der bald auf der Homepage zu erleben sein wird.

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Veröffentlichung

Wächtersbach
Do, 05. November 2020

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