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"Tag der Nachhaltigkeit" in Wächtersbach am 10. September 2020

Wächtersbach, den 15.09.2020

Am 10.09.2020 fand zum sechsten Mal der landesweite Aktionstag statt. An diesem nahm die Stadt Wächtersbach zum ersten Mal mit verschiedenen Programmpunkten teil.

 

Die Eröffnung des Tages machte ein „Probier“-Frühstück, bei dem lokale Händler schon eine Vielzahl an nachhaltigen Produkten aus ihrem Sortiment präsentierten. So gab es verschiedene Milchprodukte vom Weidenhof, die Vorstellung der Umweltlotterie vom Altstadt-Laden, regionale Wurst- und Käsesorten bot der Mittelpunkt aus Aufenau an, bei Annie´s Seifeneck´l gab es selbsthergestellte Seifen und die Buchhandlung Dichtung&Wahrheit brachte viel Lesestoff und den selbst gekelterten Apfelwein mit. Die Stadt hatte viele Informationsbroschüren zum Thema „Lebensmittelverschwendung vermeiden“ ausgelegt. Alle Händler zeigten, dass Sie sich schon stark mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt haben und Sie bereits heute einen großen Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit liefern. Hierfür bedankt sich die Stadt bei den Händlern, die diese Aktion aktiv unterstützt haben.

Bürgermeister Andreas Weiher sagte bei der Eröffnung: „Jeder kann einen Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten und sei er auch noch so klein. Auch die Stadt leistet schon einige Beträge zur nachhaltigen Entwicklung, z. B. durch das Fernwärmenetz mit dem Holzhackschnitzelkraftwerk.“  

Zur Mittagszeit gab es einen Fachvortrag „Klarheit bei den Bio-Siegel“. Im Vortrag wurden die Rechtsgrundlage und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Bio-Siegeln erläutert. Ebenso wurde im Vortrag auf ein noch nicht stark bekanntes Biosiegel hingewiesen. Das Bio-Siegel „Gutes aus Hessen“ verbindet Bio und Regionalität. Das Siegel „Gutes aus Hessen“ dürfen nämlich nur biologisch erzeugte Produkte aus Hessen tragen.

Bei der Försterwanderung durch den Schlosswald gaben der Revierförster Rainer Götz und der stellvertretende Forstamtsleiter Herr Berends viele Informationen, wie unser Schlosswald mit den letzten Dürrejahren zurechtkam und warum der Schlosswald zum Großteil der Natur überlassen wird. Herr Götz sagte: „Im Schlosswald gibt es über 15 verschiedene Baumarten, die zum Teil über 200 Jahre alt sind. Ein solcher Mischwald ist sehr selten geworden. In den restlichen von mir betreuten Wäldern stehen zum Teil nur ein bis zwei Baumarten. Die Naturverjüngung funktioniere im Schlosswald von Wächtersbach alleine und man müsste in diesem Wald keine Aufforstung betreiben.“ Er erläuterte, dass die derzeit stark betroffenen Wälder in Zukunft in Mischwälder umstrukturiert werden sollen. Dies würde nur einige Jahrzehnte dauern.

 

Die meisten Kindertageseinrichtungen der Stadt Wächtersbach haben mit verschiedenen Aktionen, selbst den Kleinsten in der U3-Betreuung, das Thema „Nachhaltigkeit“ spielerisch nähergebracht. Die Kinder des Kindertageseinrichtung „Regenbogen“ haben z. B. ein kleines Theaterstück eingeübt und aufgeführt, sich über den Umgang mit Papier Gedanken gemacht oder haben Müll im Schlosspark gesammelt. Die Kinder der „Elisabeth-Curdts-Tagesstätte“ haben z.B. Kresse gepflanzt und natürlich auch zum Frühstück gegessen, Brot gebacken, Obstbeutel aus Stoff genäht und bemalt und alte Gummistiefel bepflanzt.

 

Die Stadt Wächtersbach wird auch im kommenden Jahr mit Aktionen am landesweiten Tag der Nachhaltigkeit teilnehmen. Die Stadt Wächtersbach bedankt sich bei allen Akteuren und hofft auf eine erneute Teilnahme im kommenden Jahr.

Anbei gibt es ein paar Impressionen des Tages.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: "Tag der Nachhaltigkeit" in Wächtersbach am 10. September 2020

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