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Klimaneutrales Wärmeangebot wird konsequent fortgesetzt

06.05.2020

Bürgermeister Andreas Weiher und Prokuristin der Stadtwerke, Christine Bräuer, informieren sich bei Jörg Lotz, Geschäftsführer der Bioenergie Wächtersbach, über den Fortschritt des Leitungsbaus des Fernwärmenetzes. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass das klimaneutrale Projekt der Fernwärme durch die Stadt Wächtersbach und die Bioenergie weiter vorangetrieben wird“, so Bürgermeister Weiher. Trotz der Corona-Pandemie wurde und wird stetig daran gearbeitet, der großen Nachfrage nach Fernwärme zu entsprechen.

Über den Winter wurden zahlreiche Hausanschlüsse an vorhandenen Leitungen erstellt, wie zuletzt in der Schlierbacher Straße und Am Sportplatz. Diese werden in der nächsten Woche fertiggestellt, danach wird ein Hausanschluss für einen neuen Wohnblock in der Wolfsgrabenstraße erstellt, und es erfolgt der Umbau von Leitungen vom ehemaligen Rathaus in das Bürgerhaus, um den Abbruch des alten Rathauses zu ermöglichen.

Danach wird im hinteren Teil von Wächtersbach weitergebaut, zuletzt wurde hier im letzten Herbst die Birsteiner Straße erschlossen. Über den Winter haben die Arbeiten geruht. Durch hohe Nachfragen in den Straßen oberhalb des Hainhofweges, werden die Leitungen zunächst durch die Straße Am Köhlersgraben und die Rhönstraße in den Hainhofweg verlegt, dann in Hohe Wacht und Schöne Aussicht bis in den Dietrichsberg. Bedingt durch die hohe Lage dieser Straßen, muss die Leitung dorthin vom WCV-Heim aus gebaut werden, in dem künftig eine Druckerhöhungsanlage diese sogenannte Hochzone speist.

Wie bisher legt die Bioenergie die Prioritäten hier bevorzugt in die Straßen mit der höchsten Nachfrage.

Geschäftsführer Jörg Lotz erläutert hierzu: „Durch die neue CO2-Steuer kommen auf die Verbraucher hier Mehrkosten von einigen hundert Euro pro Jahr zu, die mit dem Öl- und Gaspreis zu bezahlen sind. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Wächtersbach belaufen sich die Mehrkosten künftig auf ca. 250-300 € bei Öl und 150-180 € bei Gas. Fernwärme ist CO2-neutral und ist nicht von der CO2-Abgabe betroffen“. „Ein weiterer deutlicher Preisvorteil zu Gunsten der Fernwärme“,betont Bürgermeister Weiher. Er weist zugleich darauf hin, dass aus seiner Sicht der momentane Einbruch beim Ölpreis nicht von langer Dauer sein wird und die Zeiten günstiger Gaspreise vermutlich auch dem Ende zugehen werden.

Die Bioenergie erstellt weiterhin Angebote für Anschlüsse, wird künftig die Kunden vermehrt um Angaben und Fotos zu vorhandenen Anlagen bitten, um Hausbesuche möglichst zu umgehen. Einmalige Anschlusskosten entstehen bei Neuanschlüssen mit dem Ausbau in einer Straße nicht, bei nachträglichen Anschlüssen werden diese nach Aufwand verrechnet und liegen mindestens bei ca. 1500 €. Im Gegenzug erspart man sich dauerhaft die üblichen Schornsteinfeger- und Wartungskosten. Ein hinzugewonnener Kellerraum ohne Ölgeruch sind zusätzliche Vorteile eines Fernwärme-Anschlusses, wie viele zufriedene Kunden immer wieder äußern.

 

Foto: v.l. Christine Bräuer, Prokuristin Stadtwerke Wächtersbach, Bürgermeister Andreas Weiher, Jörg Lotz, Geschäftsführer der Bioenergie Wächtersbach