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Spitzen-Feuerwehr verhindert Schlimmeres nach Waldbrand

22.04.2020

„Dass der Waldbrand in Wächtersbach am 22. April so glimpflich ausging, ist einzig und allein dem schnellen und präzise durchgeführten Einsatz der Feuerwehren zu verdanken“, so Bürgermeister Andreas Weiher, der sich vor Ort ein Bild des Brandes, des Schadensausmaßes und des Einsatzes machen konnte. Letztlich wurden bei dem Feuer nord-östlich der Florianhütte, oberhalb der Herrenweide, ca. 1500 m² vom Feuer erfasst. „Dass nicht mehr passiert ist, ist einer ganzen Reihe von guten Umständen zu verdanken“, so Bürgermeister Andreas Weiher. Aufmerksame Bürger haben die Rauchentwicklung wahrgenommen und unverzüglich die Leitstelle unter 112 alarmiert, worauf die Wächtersbacher Feuerwehr, gemeinsam mit den Kameraden aus Aufenau, Wittgenborn und Gründau ausgerückt sind. Vorsorglich wurde ein landwirtschaftlicher Betrieb mit dem Auftanken eines Tankfahrzeuges mit alarmiert. Auf Grund des sehr schnellen und koordiniert durchgeführten Einsatzes durch den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Otfried Werth und den stellvertretenden Kreisbandinspektor Christian Hinrichs, ist es gelungen, besonders unter Beachtung des starken Windes, den Brand schnellst möglich einzudämmen, so dass eine Großlage verhindert werden konnte. Auch der Folgebrand, 90 Minuten später, konnte bald unter Kontrolle gebracht werden. Dort war der Brand noch größer. Bei dieser brennenden Fläche handelte es sich um 4.500m². Die Brandursache ist noch ungeklärt, die vor Ort anwesende Polizei ermittelt. Neben dem entstandenen Sachschaden, hat sich bedauerlicherweise 1 Feuerwehrmann eine Brandverletzung zugezogen, er wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. „Unsere Feuerwehrleute haben einmal mehr unter Beweis gestellt, wie wichtig gut ausgestattete, allzeit bereite Feuerwehren sind und vor allem auch bei diesem Einsatz gezeigt, dass sie gut ausgebildet sind und ihr Handwerk verstehen“, so Bürgermeister Weiher dankbar und wertschätzend.

Einen dringenden Appell richtet die Feuerwehr an die Bevölkerung: Da die Waldbrandgefahr – bedingt durch die extreme Trockenheit im Moment – sehr hoch ist, sollte umso mehr darauf geachtet werden, keine Zigaretten oder brennenden Gegenstände weg zu werfen. Ebenfalls gefährlich sind Glasscherben und Metalle, da diese durch die sehr starke Sonneneinstrahlung schnell die trockenen Gehölze und Gräser entflammen können.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Spitzen-Feuerwehr verhindert Schlimmeres nach Waldbrand