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Wächtersbach blüht: Wildblüherwiesen werden vorbereitet

Wächtersbach, den 22.05.2019

Wächtersbach. Im Rahmen der Aktion zur Biodiversität „Main-Kinzig blüht“ werden in Wächtersbach derzeit drei Grünflächen vorbereitet, um die Vielfalt an einheimischen Pflanzen und wildlebenden Insekten zu verbessern.

 

„In den letzten Wochen wurde in Wächtersbach auf den städtischen Grünflächen im Bereich ‚Zur Wolferburg‘ in Teilen die Grasnarbe abgetragen. Hierbei handelt es sich um eine Maßnahme im Rahmen der Aktion ‚Main-Kinzig blüht‘, die zum Erhalt der Vielfalt der einheimischen Pflanzen und wildlebenden Insekten durchgeführt wird.“, erklärt Bürgermeister Andreas Weiher.

 

Die Grünflächen im Bereich „Zur Wolferburg“ sind derart nährstoffreich, dass dort die Grasnarbe zu dicht bewachsen ist, um einheimischen Wildblühern die Chance zu geben, sich dort zu vermehren. Eine Aussaat von Wildblüher-Samen würde auf der dicht von Gras bewachsenen Fläche einfach verpuffen. Es ist daher notwendig, die Flächen „auszumagern“. Bei diesem Vorgang wird zunächst die Grasnarbe um mehrere Zentimeter abgetragen und unter anderem durch Steinerde ersetzt. Die neue Bodenbeschaffenheit liefert dann die idealen Bedingungen für die Ansiedlung von Wildblühern, die mit weniger Nährstoffen auskommen, als die sogenannten Futterblüher. Ergänzend zur Saat werden auf den Flächen noch rund 900 weitere Stauden gepflanzt und Blumenzwiebeln gesteckt. Außerdem soll auch ein Insektenhotel aufgestellt werden, um so den einheimischen Insekten einen idealen Lebensraum zu schaffen.

 

Auch wenn die Maßnahmen zur Vorbereitung einer Wildblüherwiese aktuell relativ arbeitsintensiv sind, so wird sich der Pflegeaufwand später deutlich reduzieren. Damit sich die einheimischen Pflanzen weiter verbreiten können, dürfen die Grünflächen maximal zweimal pro Jahr gemäht werden. Nur so haben die Pflanzen genug Zeit zu blühen und auszusamen. Zusammen mit den Flächen im Bereich „Am Roten Berg“ und „Am Rudelbach“ werden derzeit insgesamt drei städtische Grundstücke in ähnlicher Weise vorbereitet.

 

Wer Fragen zu den aktuellen Maßnahmen hat oder im eigenen Garten sich der Thematik annehmen möchte, der kann sich mit Frau Jung aus dem Fachbereich „Bauen & Umwelt“ unter 06053 802-39 in Verbindung setzen. Besonders sei dabei erwähnt, dass die Stadt Wächtersbach nach wie vor einen Zuschuss zum Pflanzkauf gewährt. Informationen hierzu stellt die Stadt Wächtersbach auf ihrer Internetseite unter www.stadt-waechtersbach.de in der Rubrik „Main-Kinzig blüht“ zur Verfügung.

 

Foto: Angehende Wildblüherwiese „Zur Wolferburg“ während der Vorbereitung