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Klare Ablehnung der Variante fünf

Wächtersbach, den 13.03.2017

Bau- und Planungsausschuss informiert umfassend die Wächtersbacher Bevölkerung über die Planung der Bahntrassen

 

Die Deutsche Bahn plant seit Jahren ein zusätzliches Gleis zwischen Gelnhausen und Fulda. In einem umfassenden und transparenten Verfahren wurde der gesamte Suchraum zwischen Gelnhausen, Fulda und Mottgers hinsichtlich Umwelt – Wasserschutz – Geologie – Flora-Fauna – und vielen weiteren Belangen wie auch Wassergewinnungsgebieten und Heilquellgebieten untersucht.

 

Seit November 2016 kristallisieren sich sieben Trassenvarianten im bezeichneten Suchraum heraus. Sechs von sieben der Varianten betreffen aufgrund der geographischen Lage Wächtersbach in unterschiedlicher Ausprägung. Die augenscheinlich denkbar schlechteste Trasse wäre die Variante fünf. Sie würde relativ nah hinter dem Schloss und Brauereigelände in einen Tunnel münden der zwischen dem Neubaugebiet Köhlersgraben und Hesseldorf, ungefähr über der Sportanlage der SG HWN und dann zu Neudorf und Weilers in einen Tunnel in Richtung Kurgebiet Bad Soden-Salmünster führt.

 

„Bürgermeister Lothar Büttner aus Bad Soden-Salmünster und ich sind uns einig, dass diese Variante die Menschen und Zukunftsfähigkeit der Städte Bad Soden-Salmünster und Wächtersbach mit Abstand am Meisten beeinträchtigen würde.“

Dies machte auch der Bau- und Planungsausschussvorsitzende Harald Krügel in seiner Stellungnahme in der letzten Bau- und Planungsausschusssitzung unmissverständlich klar. „Ich freue mich sehr über die rege Bürgerbeteiligung in Wächtersbach, die ihren Höhepunkt auch in der Unterschriftenaktion gegen den Anfang 2016 offengelegten Bundesverkehrswegeplan gefunden hat.“

 

Eine fundierte juristische Stellungnahme seitens der Stadt liegt ebenso beim Bundesverkehrsministerium vor. Eine sehr gute Entscheidung war, die bisherigen Planungen der deutschen Bahn überprüfen zu lassen. Deswegen haben die Stadtwerke und die Stadt Wächtersbach ein Gutachten über die Folgen der Bahnplanung für die Wächtersbacher Wassergewinnung anfertigen lassen. „Das Gutachten belegt klar, dass die Wassergewinnung insbesondere im Bereich der Quelle Erlenmühle und auch des Schlossbrunnes massiv beeinträchtigt wären, wenn die Variante fünf käme. Die Unterlagen wurden der Bahn überreicht und werden nun nochmal überprüft“, formuliert Bürgermeister Weiher in der Versammlung die Schritte der letzten Wochen und ist von der bisherigen Strategie überzeugt. Wie die Bahn mitteilte, wird derzeit ein Lärmgutachten für die sieben Trassenvarianten erstellt und im Mai sollen in einem weiteren Dialogforum alle Vor- und Nachteile der sieben Trassenvarianten in einer Entscheidungsmatrix der Öffentlichkeit vorgestellt werden, mit dem Ziel bis zum Herbst eine endgültige Variante für das Raumordnungsverfahren vorzuschlagen.

 

„Wir begleiten den Prozess sehr intensiv und empfehlen allen Bürgerinnen und Bürgern, sich auf der Homepage der Stadt Wächtersbach, in der alle relevanten Informationen komfortabel abrufbar sind und vor allem bei den zukünftigen Bau- und Planungsausschusssitzungen, die die Bahnplanung betreffen, sich zu informieren“, sind sich Bau- und Planungsausschussvorsitzender Harald Krügel und Bürgermeister Andreas Weiher in der Vorgehensweise einig.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Klare Ablehnung der Variante fünf