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Wächtersbach, den 20.04.2016

Streckenplanung über Wächtersbach muss verhindert werden

 

Der Bundesverkehrswegeplan 2030 des Bundesverkehrsministeriums sieht vor, die Bahnanbindung zwischen Fulda und Frankfurt-Rein-Main durch ein weiteres Gleis zu verbessern. Seit Jahren wird über die sogenannte „Mottgers-Spange“ diskutiert. In einem Dialogforum wurden diese Pläne in den letzten beiden Jahren besprochen. Umso mehr zeigt sich Bürgermeister Andreas Weiher verwundert, dass nun das Bundesverkehrsministerium weitere Alternativen aufzeigt, unter anderem eine Strecke über Wächtersbach und Bad-Soden Salmünster. Aus Richtung Gelnhausen kommend, würde  nach diesem Entwurf die Bahnlinie links in einen Tunnel des Wirtheimer Waldes münden, über ein Brückenbauwerk über die Wittgenborner Straße führen, so dann in einen weiteren Tunnel durch den Hesseldorfer Berg rücken, und dann zwischen Hesseldorf über die Kinzig-Aue zwischen Neudorf und Weilers mit einem gigantischen Brückenbauwerk in einen nächsten Tunnel  im Bereich des Salmünsterer Waldes führen.

Möglicherweise gelte es aber auch nur, weitere konfliktträchtige Alternativen zur „Mottgersspange“ aufzuzeigen, um deren „Alternativlosigkeit“ aufzuzeigen. Denn die nun vorgelegte Variante sei offensichtlich zu bebauungsnah und damit in allen Belangen maximal konfliktträchtig. Zudem sind  die Fachleute von Pro Bahn sicher, dass diese gewählte Trassierung nicht das verkehrliche Ziel einer sogenannten stabilen Kantenfahrzeit von 30 Minuten zwischen Fulda und Hanau im Rahmen des integralen Deutschlandtaktes erreichen kann. Bürgermeister Andreas Weiher wird gemeinsam  mit dem Magistrat in einem ersten Schritt eine eindeutig ablehnende Stellungnahme zu dieser Alternativplanung formulieren so wie alle Parteien der Stadtverordnetenversammlung umfangreich dazu informieren. Hier gilt es über Parteigrenzen hinweg gemeinsam und frühzeitig Flagge zu zeigen, um diese Streckenplanung zu verhindern.