Art im Amt


Telefon 06053 802-72

 

Unter dem Motto “Art im Amt” lädt die Stadt Wächtersbach regelmäßig zu Ausstellungen von hiesigen Künstler ein. Das Logo “Art im Amt” wurde seinerzeit im Auftrag der Stadt Wächtersbach von dem bekannten Wächtersbacher Kunstmaler und Designer Wilhelm Malkemus (†) entworfen. Dieses Logo wurde zum Erkennungsmerkmal für die zahlreichen Ausstellungen im Rathaus, die unter der Leitung von Beate Hübner, der ehemaligen Kulturbeauftragten der Stadt, standen. Dieses Logo hat sich bewährt und wird weiterhin in gleicher Gestaltung vom Kulturamt Wächtersbach für alle Ausstellungen im Rathaus verwendet.

 

Die Eröffnung von Art im Amt mit SETA Fee im August 2019 war die letzte im Rathaus der Stadtverwaltung in der Main-Kinzig-Straße. Es wird aber eine Fortsetzung von "Art im Amt" in Schloss Wächtersbach geben.

 


Aktuelle Meldungen

Art im Amt mit SETA Fee

(23.08.2019)

Bürgermeister eröffnet Ausstellung mit fünf Künstlern im Rathaus

 

Gleich fünf Künstler konnte Bürgermeister Andreas Weiher zur Eröffnung einer weiteren Folge der Ausstellungsreihe „Art im Amt“ im Wächtersbacher Rathaus begrüßen. Sämtliche Künstler sind „SETA Fee“ angeschlossen, einem Kreativ-Atelier in Wächtersbach und Treffpunkt für Künstlerinnen und Künstler sowie für alle, die sich für Kunst interessieren.

In seinem Grußwort erinnerte Weiher an die Anfänge von „Art im Amt“, deren Ideengeber unter anderem der kürzlich verstorbene Wächtersbacher Künstler Wilhelm Malkemus war. Auch heute trägt die Kunstausstellung das von Malkemus seinerzeit entwickelte Logo. „Die Ausstellung mit SETA Fee sei wahrscheinlich die letzte im „alten Amt““, so der Bürgermeister. Er versprach jedoch, dass die Ausstellungsreihe im Schloss Wächtersbach fortgesetzt werde.

Frau Drinka Gulke, eine der verantwortlichen Mitglieder von SETA Fee, dankte allen Künstlerinnen und Künstlern für deren Teilnahme an der Ausstellung sowie der Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit bei den Vorbereitungen. Einen besonderen Dank richtete sie an die Helfenden, welche die Gemälde im Rathaus arrangierten und richtig in Szene setzten. Außerdem wurde Gerlinde Faller besonders hervorgehoben. Frau Faller, die ebenfalls ihre Werke bei „Art im Amt“ ausstellt, habe viel Zeit und Energie in die Organisation und Vorbereitungen gesteckt, konnte aber aufgrund einer Erkrankung nicht zur Eröffnung kommen.

Stellvertretend für alle ausstellenden Künstlerinnen und Künstler ergriff Wolf Hess das Wort und nahm die Anwesenden mit auf eine Reise zurück ins Mittelalter, in die Szenerie eines Ritterturniers, welche unter anderem die Inspiration zu seiner Bilderfolge „Pfalzgraf Friedrich“ lieferte.

Als „kleinstes Orchester Deutschlands“ präsentierten sich den Anwesenden Geige und Akkordeon, Julia und Detlef Ballin, die mit selbst arrangierten Stücken, unter anderem von Wolfgang Amadeus Mozart, die Eröffnung treffend untermalten.

Die Ausstellung „Art im Amt“ ist noch bis Oktober während der Öffnungszeiten im Rathaus der Stadt Wächtersbach zu bewundern. Informationen zu SETA Fee und den einzelnen Künstlern erhalten Sie im Rathaus bei Nikolai Kailing, 06053 802-72 oder auf der Internetseite unter www.waechtersbach-online.de.

Foto zu Meldung: Art im Amt mit SETA Fee

Art im Amt im Wächtersbacher Rathaus

(07.09.2018)

Fotograf Axel Häsler zeigt Luftbilder aus allen Wächtersbacher Stadtteilen

 

Gestochen scharf, brillant  in den Farben – so präsentieren sich die Kernstadt mit ihren sieben weiteren Stadtteilen derzeit im Wächtersbacher Rathaus. Dort hat Axel Häsler aus Langenselbold Fotografien ausgestellt. Die 31 Luftbilder sind von ihm auf Leinwand in den Maßen 40 mal 60 aufgezogen worden. Im Frühling „als die Wiesen grün und der Raps gelb waren“ ist er zu ersten Mal mit Pilot Gerd Lehnert über die Gemarkung Wächtersbach geflogen. Den zweiten Flug führte er mit Pilot Elias Wagner im Hochsommer durch, „als das Schwimmbad geöffnet und die Natur richtig kräftig in den Farben stand“ – so seine Ausführungen.

Dabei waren über 700 Fotos entstanden – er wählte daraus „die schönsten“ 31 für die Ausstellung aus und noch einmal weitere 12, die im großformatigen Fotokalender Wächtersbach 2019 zu sehen sind.   

Axel Häsler war am Donnerstag ins Rathaus gekommen – in Begleitung seiner Familie, Freunde und seiner beiden Piloten Gerd Lehnert – mit ihm fliegt er bereits seit 20 Jahren – und Elias Wagner. In der Kunstausstellungsserie „Art im Amt“ sind nun seine Bilder im Rathaus bis zum November ausgestellt. „Ich wünsche mir sehr, dass viele Wächtersbacher kommen, sich die Fotos ihres Stadtteils ansehen und mit dem Finger über das Bild fahren, bis sie „ihr“ Haus gefunden haben“, so Axel Häsler in seinen Ausführungen während der Vernissage zu „Art im Amt“.

 

Darauf angesprochen, wie die Ausstellung zustande gekommen war, berichtete Häsler, dass die Anregung bereits vor drei Jahren aus dem Rathaus gekommen war. Er habe genug Zeit gehabt, sich darauf vorzubereiten und nun aus dem Fundus von den 700 geschossenen Fotos schöpfen können.

 

Bürgermeister Andreas Weiher ging – nachdem er die Gäste aus Politik, dem Kunst- und Kulturbereich sowie die Pressevertreter begrüßt hatte – auf die Fotografie als eine Kunstform ein. „Die Bilder auf Leinwand von Axel Häsler zeigen, welchen Ausdruck eine Fotografie vermitteln kann, welchen guten Blick der Fotograf hat, wie er seine Perspektiven wählt, was ihm als Betrachter wichtig ist, wo er seine Schwerpunkte hin gelenkt hat“, lobte er ihn. Und die Fotos zeigten, wie schön Wächtersbach aus sich heraus sei – geprägt von der Zeitgeschichte, der Geografie und der Politik, städtebaulich und historisch. Wächtersbach und seine Stadtteile – sei einfach eine schöne Stadt. Er wünschte sich für das Schloss, wenn dann die Rathausverwaltung dort eingezogen sei, einige Exemplare von Axel Häslers Bilder für die Diensträume.

 

Foto Stadt Wächtersbach – zur Verwendung frei gegeben

Foto zu Meldung: Art im Amt im Wächtersbacher Rathaus

Stadtverwaltung Wächtersbach - Art im Amt mit Gerhard Müller

(11.09.2017)

Wächtersbacher Künstler stellt im Rathaus bis zum 6. Oktober aus

 

Bürgermeister Andreas Weiher konnte zahlreiche Gäste zur Eröffnung von Art im Amt im Rathaus Wächtersbach begrüßen. Kunstinteressierte, Freunde und Familie sowie Mitglieder des Magistrats und aus politischen Gremien waren gleichermaßen zur Vernissage des Malers Gerhard Müller gekommen. Die große Gästezahl hebe die Bedeutung der Ausstellung heraus und die Bekanntheit des Künstlers Gerhard Müller. Der Mensch lebe nicht von Brot allein und die Kunst sei das Salz in der Suppe des Lebens, hob Bürgermeister Weiher hervor. Herr Müller lebe in seinen Bildern, das zeige die Vielfältigkeit der Motive und der eingesetzten Medien. Der Ausstellung wünschte er viel Erfolg und den Besuchern im Rathaus beim Betrachten viel Vergnügen. 

Laudator Dieter Löchl berichtete über die Begegnungen mit dem Künstler und seiner Familie, den Eindrücken im Hause der Künstlers Müller und seiner Werke. Das Zuhaue bezeichnete er als „Gesamtkunstwerk“ währenddessen in den Rathausfluren nun die Besucher einen Eindruck auf die einzelnen Werke erhalten könnten – durch Konzentration auf die einzelnen Bilder. Müller, ehemals Lehrer von Beruf und um die Jahrtausendwende in Pension gegangen, drückte dann noch einmal die Schulbank, erlernte neue Techniken, verfeinerte seine Fertigkeiten und sein Talent in der Malerei. Dieter Löchl bezeichnete ihn und seinen Start in eine neue Schaffensperiode als „ein Vulkan der bis dahin schlummerte“. Bereits während seines Berufslebens als Lehrer für Kunst und Deutsch sowie seiner stellv. Schulleiterführung bot er Kunst-AG’s und Kurse an. In seinem Schaffen stets eine große Unterstützung sei ihm seine Ehefrau. Gerhard Müller selbst bezeichnete es so: „Sie hat mir den Rücken frei gehalten, damit ich auf meine Spielwiese konnte“.

Der Künstler bedankte sich in seinen Grußworten für die vielfältige Unterstützung, um  die Ausstellung im Rathaus Wächtersbach zu verwirklichen. Auslöser selbst sei Bürgermeister Weiher gewesen, der ihn angefragt hatte. Dabei habe Müller erst überlegt, ob die Nüchternheit einer Behörde die geeignete Atmosphäre für eine Ausstellung bieten könne. Er sei sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Dabei habe die Stadt ihn gut unterstützt mit einem Ausstellungsflyer, der Versicherung aber auch durch die angenehmen Ansprechpartner in der Verwaltung. Ein herzliches Danke-schön seinerseits ging an den „Musikus“ Uli Zahn der mit seiner Gitarre virtuos den Abend mitgestaltete. Ihn habe Müller während einer Kunstausstellung in Aufenau kennen gelernt und ihn gebeten mit seiner Musik die Eröffnung zu begleiten. Dank sagte er an den freien Journalisten Dieter Löchl für seine gründliche Recherche und die prägnant vorgetragene Laudatio, dessen Ergebnis bezeichnete er als „Bravurstück“. Und mit einem herzlichen Dank an seine Gattin für deren stetige Unterstützung, Motivation, Inspiration schloss Maler Gerhard Müller seine Ansprache.

 

Foto Stadt Wächtersbach – zur Veröffentlichung frei gegeben

Foto zu Meldung: Stadtverwaltung Wächtersbach - Art im Amt mit Gerhard Müller

Rathaus Wächtersbach präsentiert „Art im Amt“

(02.03.2015)

Neudorfer Künstler Joram Neumark und seine Malschüler stellen aus

 

Wächtersbach. Ausgestellt sind derzeit über 40 Acrylgemälde in den unterschiedlichsten Stilrichtungen. Die Bilder in den Fluren des Wächtersbacher Rathauses sind in Malkursen im Neudorfer Atelier von Joram Neumark entstanden. 11 seiner Malschüler zeigen ihre Werke in der neuesten Ausstellung „ART im Amt“. Eröffnet wurde die Ausstellung am 19. Februar in einer kleinen Feierstunde mit Bürgermeister Andreas Weiher, zahlreichen Vertretern aus der Politik, der Wirtschaft, den Künstlern, Freunden und Gästen unter musikalischer Begleitung von Alana Bayer. Mit ihren Liedern verzauberte sie die Zuhörer, die ihre Darbietungen mit großem Applaus bedachten.

Hausherr Bürgermeister Weiher begrüßte die Gäste, ging auf die Vielfalt der gezeigten Bilder ein, die interessant, vielseitig, lebendig, lebensbejahend seien. Neumark’s Alter bezeichnete er als „besten Jahrgang“, dem er auch angehöre. Künstler Neumark gebe sein Wissen, sein Können an die Schüler weiter. Er freue sich darüber, dass ein so aktives Atelier in Neudorf sei und verwies auf das weitere Künstlerdorf Wittgenborn, wo Sterl gelebt hatte und eine Schülermalgruppe derzeit regelmäßig ihr Hobby ausübe.

Den Künstlern wünschte Bürgermeister Weiher weiterhin viel Erfolg mit ihrem Hobby; einen großen Zuspruch an Gästen und an interessierten Käufern, die gerne auch das eine oder andere Bild für ihr Zuhause erwerben möchten.

 

Die Laudatio auf Joram Neumark hielt eine seiner „Malschülerinnen“ Georgette Karimnia. Sie forderte ihn auf, ihren Lobgesang standhaft auszuhalten. Die Schüler seien ihm sehr dankbar; immer wieder sei man selbst überrascht, wie sich Projekte entwickeln und im Ergebnis dann aussehen. Alle würden die Atmosphäre im Atelier so sehr genießen – bei Kaffee und den Gesprächen über Gott und die Welt. „Eine Malstunde ist wie eine Entdeckungsreise“.

 

Der 1963 in Israel geborene Künstler Joram Neumark lebt und arbeitet seit etwas mehr als einem Jahr in Neudorf. Trotz seines in Frankfurt absolvierten Studiums als Diplom-Ingenieur entschied sich Neumark 1993 aus Liebe zur Malerei, seinen Job an den Nagel zu hängen und als freischaffender Künstler tätig zu werden.

 

Seit 10 Jahren bietet der Künstler in seinem Atelier Malkurse an. Viele der Schüler sind bereits seit Beginn in seinen Kursen, nicht weil es zum Erlernen der Malerei noch unbedingt notwendig wäre, sondern weil gemeinsamen Malen in den gewachsenen Gruppen einfach Freude macht. Inzwischen stehen sie ihrem Lehrer in nichts nach.

 

Die unterschiedlichen Motive und Maltechniken von Joram Neumark und seinen elf Malschüler/innen sind im Wächtersbacher Rathaus zu bewundern. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Rathauses montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr das ganze Jahr über besichtigt werden.

Foto zu Meldung: Rathaus Wächtersbach präsentiert „Art im Amt“

Art im Amt - im Rathaus Wächtersbach bis 13. Juni

(23.05.2014)

Land- und Leidenschaften – Bilder von Malerin Hannelore Sladek

 

Hannelore Sladek malte und zeichnete schon in ihrer Kindheit gerne – dann durch Familie und Beruf musste dieses Hobby in den Hintergrund treten. Aber vor 15 Jahren verwirklichte Sie ihren Wunschtraum und begann mit Kursen an der VHS und in Malateliers. Seitdem hat sie diese Leidenschaft nicht mehr los gelassen. Viel Zeit widmet sie der Acrylmalerei – dabei gilt ihre besondere Vorliebe den zarten Farbspielen des Impressionismus.

Vor wenigen Tagen begrüßte Bürgermeister Andreas Weiher die Wächtersbacher Künstlerin als „Lokalmatadorin“. Man kenne sich schon seit Jahren und er freue sich sehr, dass sie als Künstlerin für „Art im Amt“ ihre Werke zur Verfügung stelle.  

Die Laudatio hielt Katja Döhn. Auch sie kennt die Malerin schon sehr lange – aus der Zeit, wo Hannelore Sladek sich noch mit Seidenmalerei und Serviettentechnik beschäftigte und Kurse in Bad Soden-Salmünster gab. Durch das Arbeiten in Ateliers, insbesondere seit 10 Jahren im Atelier Elke Kienzler-Eidt habe sie ihren eigenen Stil entwickelt. „Deine Bilder laden ein, eigene Erinnerungen zu verknüpfen“.

Die Ausstellungseröffnung wurde musikalisch umrahmt von Lewis C. „Mr. Cupid + Silke Halada“ – die Beiden ernteten viel Applaus des Publikums mit den gekonnt vorgetragenen Balladen wie „Hallo“ von Lionel Richi und andere.

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 13. Juni besucht werden; und wem ein Bild der Künstlerin Hannelore Sladek gefällt: darüber hinaus auch käuflich erworben werden.

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„Die Spessarträuber“ – Ausstellung im Wächtersbacher Rathaus Geschichten und Wahrheiten bei „Art im Amt“ bis zum 23. März

(11.03.2014)

Eine Ausstellung von Holger Senzel aus Flörsbachtal ist derzeit im Rathaus Wächtersbach zu sehen. Die Schautafeln zeigen in eindrucksvoller Weise das Leben und die Lebensumstände der Spessarträuber. Zahlreiche Räuber trieben im Spessart und der gesamten Region ihr Unwesen. Es wurden auch hier in der näheren Umgebung (Gemarkung Bad Orb / Aufenau) Überfälle verübt, über die es Aufzeichnungen und Berichte gibt.

 

Holger Senzel befasst sich bereits seit mehreren Jahren mit dem Thema. Es ist im viel daran gelegen, die Wahrheit über diese Räuber aufzuzeigen. Dies gelang ihm anhand von historischen Quellen. Dieses Wissen findet sich wieder in seinen Aufzeichnungen und Ausstellungstafeln. Vom 18. In das 19. Jahrhundert hinein wurden durch häufige Kriege, Seuchen und klimabedingte Missernten mit Hungersnöten immer mehr Menschen entwurzelt. Man kann von über 10% der Gesamtbevölkerung ausgehen, die zu einem Leben auf der Straße gezwungen waren. Betteln, Diebstahl und Raub waren oft die einzige Möglichkeit, den Lebensunterhalt zu sichern.

 

Die Ausstellung zeigt anhand der Schautafeln die historische Entwicklung dieser Räubergesellschaft in unserer Heimat auf. Sie stellt die bekanntesten Räuber, den Hölzerlips und den Roten Hann Adam vor und beschreibt einige spektakuläre Taten, darüber hinaus deren Geheimsprache. Seine Ausstellung war bereits in Bieber, Lohrhaupten, im Main-Kinzig-Forum und in Mernes zu sehen.

 

Erster Stadtrat Andreas Weiher eröffnete gemeinsam mit den Spessarträuber-Sängern und Burkhard Kornherr aus dem Main-Kinzig-Kreis die Ausstellung von Holger Senzel im Beisein zahlreicher Geschichtsinteressierter.

 

Die Ausstellung kann während den Öffnungszeiten des Rathauses (Montag bis Freitag 8.00 bis 12.30 Uhr und Montag bis Mittwoch von 13.30 bis 17.00 Uhr sowie donnerstags von 13.30 bis 18.00 Uhr) besucht werden.

Foto zu Meldung: „Die Spessarträuber“ – Ausstellung im Wächtersbacher Rathaus  Geschichten und Wahrheiten bei „Art im Amt“ bis zum 23. März

Art im Amt im Rathaus Wächtersbach mit der Malerin Birgit Bonin

(30.09.2013)

Auf der Suche nach Gemälden kam Sie zur Kunst:

Seit gut einem dreiviertel Jahr genauer gesagt seit März diesen Jahres, malt Birgit Bonin. Nachdem  sie auf der Suche nach neuen Gemälden für ihre Praxis erfolglos geblieben ist, entschloss sie sich kurzerhand  selbst Bilder zu malen. Die in Düsseldorf geborene Diplomsportpädagogin, hat sich mit dem Virus der Kunst infiziert. Jede freie Minute die sie hat, wird der Pinsel über die Leinwand  geführt. Teilweise malt sie auch nachts bis zu zwei Bilder. Farben, Formen und Strukturen waren für sie schon immer interessant. Große Freude verspürt sie, wenn sich die Farben auf der Leinwand zusammen vermischen und daraus neue Farben entstehen. Nun werden ihre Bilder im Wächtersbacher Rathaus im Rahmen der Reihe Art im Amt ausgestellt.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage mit dem englischen Volkslied „Scarborough Fair" durch den bekannten Organisten Detlef Steffenhagen, Kantorin Lysann Berger und Sarah Rettig mit Gesang und Querflöte.

 

Erster Stadtrat Andreas Weiher begrüßte alle Anwesenden, darunter auch Stadtrat Friedel Kolb, vom Kleinkunstkreis Märzwind Hans-Martin Reinert und die Direktorin der Grundschule Kinderbrücke Susi Seidel. Er bedankte sich für die wunderschöne musikalische Einführung. „Wenn Musik spielt, werden Gefühle übertragen, bei einem Bild wird eine Botschaft übertragen“, so Andreas Weiher.

 

Die Malerin Monika Kopatz hielt die Laudatio für Birgit Bonin. Sie beschrieb in ihrer Laudatio wie Frau Bonin das Malen für sich entdeckte. „ Als sie ihre Praxis mit Bildern ausstatten wollte nahm Sie das selbst in die Hand“, erklärte Kopatz. „Birgit hat vorher noch nie was in diesem Sinn gemacht auf gar keinen Fall mit Ölfarben. Es begann ein Prozess der immer und immer wieder kehrte. Und auf einmal passierte es. Man kann es mit einem Vulkanausbruch vergleichen. Jede freie Minute die Sie hatte, nutzt Sie zum Malen und ließ ihren Emotionen dabei freien Lauf. Die Anzahl der Bilder wurde ständige größer, sodass die Wände in den Räumen ihrer Praxis - die mittlerweile eher einer Galerie gleicht -  nicht reichten und jetzt auch im Rathaus zu sehen sind. Bei Birgit Bonin erkennt man einige Hauptmerkmale: Freude wenn Sie mit dem Pinsel rhythmisch die Farben auf der Leinwand verteilt und dabei immer wieder neue Farben entstehen. Dieser Hergang wird von Wohlgefühl und Glück begleitet. Die Innenräume, die Birgit aus sich herausmalt, sind expressive bis lyrische Momentaufnahmen“, so Monika Kopatz in ihrer Laudatio.

 

Am Ende der Eröffnung bedankte sich Erster Stadtrat Weiher für die wunderbaren Farbtupfer, die im Rathaus zu sehen sind. „Auch als neuer Bürgermeister wird die Art in Amt Reihe fortgesetzt. Sie zählt zu den kulturellen Highlights in der Stadt“, so Erster Stadtrat Weiher im Ausblick.

 

Die Bilder der Ausstellung können noch bis zum 25.Oktober 2013 während der Öffnungszeiten des Rathauses bewundert werden.

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'Art im Amt' - Natur-Fotos von Sebastian Häfner

(05.11.2012)

Die Schönheit der Natur  zeigt Hobby-Fotograf Sebastian Häfner im Rahmen der Ausstellungsreihe 'Art im Amt' im Wächtersbacher Rathaus.

 

Ausstellungseröffnung ist am 29. November um 18.30 Uhr. Die Ausstellung kann während der üblichen Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 11. Januar 2013 besucht werden.

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Art im Amt mit Airbrush-Werken von Yvonne Finley

(25.04.2012)

Florsbachtalerin präsentiert ihre Bilder im Wächtersbacher Rathaus

 

Bis zum 21. Mai werden die Bilder von Yvonne Finley im Wächtersbacher Rathaus zu sehen sein. In frühester Kindheit mit dem Zeichnen begonnen, hat die Flörsbachtalerin durch einen Airbrush-Kurs nach eigenem Bekunden ihre Sparte gefunden. Derzeit absolviert die 39-jährige ein Studium am Institut für Kunst und Kunsttherapie Bochum im Fachbereich Airbrush-Design.

Am letzten Donnerstag eröffnete Bürgermeister Rainer Krätschmer im Beisein der Künstlerin (Zitat: ‚ein echtes Lohrhadder Gewächs’), deren Familie, Freuden, Bekannten und zahlreichen Kunstinteressierten im Wächtersbacher Rathaus die Ausstellung. Krätschmer begrüßte neben Magistratsmitgliedern den Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Koch und Ausschussvorsitzenden Harald Krügel.

Art im Amt gibt es seit 22 Jahren und ist immer wieder auch ein erfolgreicher Part im alljährlich stattfindenden Wächtersbacher Kulturfrühling, erklärt Bürgermeister Krätschmer; dazu passe die Ausstellung von Yvonne Finley, da die Bilder in einer besonderen Technik ausgeführt sind.

Cousin Heiko Feser, der die Laudatio auf die Künstlerin hielt, ging gezielt auf deren künstlerischen Werdegang ein. Bereits seit ihrer Kindheit sei Finley ein sehr kreativer Mensch; ihr Stil Hyperrealismus/Photorealismus bringe in ihren Werken einen besonderen Detailreichtum, nahe einer Fotografie, zutage. Sie sei die Künstlerin mit dem „Sprühpinsel“, die mit ihrer besonderen Technik die höchsten Feinheiten herausarbeite.

Musikalisch wurde die Ausstellungseröffnung von Stefan Bien mit seinem Saxophon gekonnt begleitet.

Die Ausstellung ist im Rathaus Wächtersbach während der allgemeinen Öffnungszeiten zu sehen; die Bilder sind – bis auf wenige Exemplare – auch käuflich zu erwerben, so die Künstlerin Yvonne Finley.

Unser Foto zeigt Friedel Kolb, Karin Sohns, Yvonne Finley, Rainer Krätschmer, Gerhard Koch und Harald Krügel

Am Ende des Textes können Sie das Bild in Original-Größe als PDF downloaden und ansehen.

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Foto zu Meldung: Art im Amt mit Airbrush-Werken von Yvonne Finley