Verleihung des Wächters

 

WächtertrophäeSeit 2015 verleiht die Stadt Wächtersbach für herausragendes ehrenamtliches Engagement im sozialen, ökologischen, politischen, humanitären oder einem sonstigen gesellschaftlichen Bereich den Ehrenpreis „Wächter“. Mit dieser Trophäe sollen die Personen oder Personengruppen geehrt werden, deren herausragendes ehrenamtliches Engagement dem Wohl der Allgemeinheit dient und das Ansehen der Stadt fördert. Grundlage für diese Ehrung bilden die „Richtlinien für ehrenamtliches Engagement“, welche seinerzeit von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde.

 

Der „Wächter“ kann dabei für folgende Bereiche verliehen werden:

  • Ehrenamtliches Engagement (z. B. in Vereinen oder in sozialen, ökologischen, politischen oder humanitären Bereichen)
  • Ehrenamtliche Rettungs- und Hilfskräfte (Feuerwehr, THW usw.)
  • Kultur
  • Engagement U 18
  • Für das Lebenswerk
  • Wirtschaftliche Innovation/Engagierte Unternehmer
  • Heimatpflege


Vorschläge, welcher Person oder welcher Gruppe der Preis verliehen werden sollte, können auch von den Bürgerinnen und Bürger, insbesondere von den Vereinen der Stadt Wächtersbach eingereicht werden. Bitte benutzen Sie hierfür das unten aufgeführte Formblatt.

 

Bei weiteren Rückfragen zur Verleihung des Wächters steht Ihnen Nikolai Kailing (Tel. 06053 802-72 | E-Mail ) zur Verfügung.

 

 

 


Aktuelle Meldungen

Einladung zur Verleihung des "Wächters 2019"

(15.11.2019)

Auch dieses Jahr wird in Wächtersbach der Preis für außerordentliches, ehrenamtliches Engagement in Wächtersbach vergeben. Dabei werden Personen für ihr herausragendes ehrenamtliches oder gesellschaftliches Engagement in verschiedenen Kategorien geehrt.

Die Verleihung des „Wächters“, wie die Trophäe genannt wird, findet am Sonntag, 15. Dezember ab 15:00 Uhr mit feierlichem Rahmenprogramm und Sektempfang in der Heinrich-Heldmann-Halle (ehem. Bürgerhaus), Main-Kinzig-Straße 31, Wächtersbach, statt.

2019 wird der „Wächter“ an Heinrich Höhn, Gudrun und Reinhard Kauck und Ingrid Müller verliehen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, den Laudationes während der Veranstaltung zu lauschen und sich mit den Preisträgern zu freuen.

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Verleihung des "Wächters 2019"

(21.08.2019)

Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für den Ehrenamtspreis

 

Auch 2019 möchte die Stadt Wächtersbach wieder den Ehrenpreis für herausragendes, ehrenamtliches Engagement verleihen. Mit dem sogenannten „Wächter“ werden Personen ausgezeichnet, die sich im sozialen, ökologischen, politischen, humanitären oder in einem sonstigen gesellschaftlichen Bereich besonders hervortun oder hervorgetan haben und mit ihrem ehrenamtlichen Engagement das Wohl der Allgemeinheit und das Ansehen der Stadt fördern.

Grundlage für diese Auszeichnung stellen die „Richtlinien für die Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement bei der Stadt Wächtersbach“ dar, die auf der Internetseite der Stadt Wächtersbach zum Download zur Verfügung stehen.

Der „Wächter“ kann dabei für folgende Bereiche verliehen werden:

  • Ehrenamtliches Engagement
  • Ehrenamtliche Rettungs- und Hilfskräfte
  • Kultur
  • Engagement U 18
  • Für das Lebenswerk
  • Wirtschaftliche Innovation/Engagierte Unternehmer
  • Heimatpflege

 

Vorschläge, welcher Person oder welcher Gruppe der Preis verliehen werden sollte, können auch von den Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere von den Vereinen der Stadt Wächtersbach eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Verleihung des Wächters erhält man auf der Internetseite der Stadt Wächterbach unter „Aktuelles → Verleihung des Wächters“. Dort stehen auch die betreffenden Richtlinien sowie ein Vordruck zur Einreichung des Vorschlags zum Download zur Verfügung. Ansprechpartner zur Verleihung dieses Ehrenpreises im Rathaus ist Herr Kailing (Tel. 06053 802-72), bei ihm kann der entsprechende Vorschlagsbogen ebenfalls abgeholt werden. Vorschläge für die Verleihung des Wächters 2019 können noch bis zum 22. September 2019 eingereicht werden.


Ansprechpartner

Magistrat der Stadt Wächtersbach
FB 32 Stadtmarketing
Nikolai Kailing
06053 802-72 | n.kailing@stadt-waechtersbach.de

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Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für den Ehrenamtspreis

(11.07.2018)

„Der Wächter 2018 geht an…“

 

Wächtersbach. Auch 2018 möchte die Stadt Wächtersbach wieder den Ehrenpreis für herausragendes, ehrenamtliches Engagement verleihen. Mit dem sogenannten „Wächter“ sollen Personen ausgezeichnet werden, die sich im sozialen, ökologischen, politisches, humanitären oder einen sonstigen gesellschaftlichen Bereich besonders herausragend hervortun oder hervorgetan haben und mit ihrem ehrenamtlichen Engagement das Wohl der Allgemeinheit und das Ansehen der Stadt fördern. Grundlage für diese Auszeichnung stellen die „Richtlinien für die Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement bei der Stadt Wächtersbach“ dar, die auf der Internetseite der Stadt Wächtersbach zum Download zur Verfügung.

 

Danach kann der „Wächter“ für folgende Bereiche verliehen werden:

 

  • Ehrenamtliches Engagement (z. B. in Vereinen oder in sozialen, ökologischen, politischen oder humanitären Bereichen)
  • Ehrenamtliche Rettungs- und Hilfskräfte (Feuerwehr, THW, DRK usw.)
  • Kultur (Musik, Kunst, Gesang, Schriftwerke usw.)
  • Engagement U 18
  • Für das Lebenswerk
  • Wirtschaftliche Innovation/Engagierte Unternehmer
  • Heimatpflege

 

Vorschläge, welcher Person oder welcher Gruppe der Preis verliehen werden sollte, können auch von den Bürgerinnen und Bürger, insbesondere von den Vereinen der Stadt Wächtersbach eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Verleihung des Wächters erhält man auf der Internetseite der Stadt Wächterbach unter „Aktuelles → Verleihung des Wächters“. Dort stehen auch die betreffenden Richtlinien sowie ein Vordruck zur Einreichung des Vorschlags zum Download zur Verfügung. Ansprechpartner zur Verleihung dieses Ehrenpreises im Rathaus ist Herr Kailing (Tel. 06053 802-72), bei ihm kann der entsprechende Vorschlagsbogen ebenfalls abgeholt werden. Vorschläge für die Verleihung des Wächters 2017 können noch bis zum 24. August 2018 eingereicht werden.

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Verleihung des Ehrenpreises „Wächter 2017“

(14.07.2017)

Wächtersbach. Seit 2015 verleiht die Stadt Wächtersbach alljährlich für herausragendes ehrenamtliches Engagement im sozialen, ökologischen, politischen, humanitären oder einem sonstigen gesellschaftlichen Bereich den Ehrenpreis „Wächter“. Mit diesem Preis sollen die Personen oder Personengruppen geehrt werden, deren herausragendes ehrenamtliches Engagement dem Wohl der Allgemeinheit dient und das Ansehen der Stadt fördert. Grundlage für diese Ehrung bilden die „Richtlinien für ehrenamtliches Engagement“, welche seinerzeit von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurden.

 

Der „Wächter“ kann dabei für folgende Bereiche verliehen werden:

 

  • Ehrenamtliches Engagement (z. B. in Vereinen oder in sozialen, ökologischen, politischen oder humanitären Bereichen)
  • Ehrenamtliche Rettungs- und Hilfskräfte (Feuerwehr, THW, DRK usw.)
  • Kultur (Musik, Kunst, Gesang, Schriftwerke usw.)
  • Engagement U 18
  • Für das Lebenswerk
  • Wirtschaftliche Innovation/Engagierte Unternehmer
  • Heimatpflege

 

Vorschläge, welcher Person oder welcher Gruppe der Preis verliehen werden sollte, können auch von den Bürgerinnen und Bürger, insbesondere von den Vereinen der Stadt Wächtersbach eingereicht werden.

 

Weitere Informationen zur Verleihung des Wächters erhält man auf der Internetseite der Stadt Wächterbach unter „Aktuelles → Verleihung des Wächters“. Dort stehen auch die betreffenden Richtlinien sowie ein Vordruck zur Einreichung des Vorschlags zum Download zur Verfügung. Ansprechpartner zur Verleihung dieses Ehrenpreises im Rathaus ist Herr Kailing (Tel. 06053 802-72), bei ihm kann der entsprechende Vorschlagsbogen ebenfalls abgeholt werden.

 

Vorschläge für die Verleihung des Wächters 2017 können noch bis zum 20. August 2017 eingereicht werden, teilt die Stadt Wächtersbach in ihrer Pressemeldung mit.

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Ehrenbezeichnung „Wächter 2016“ geht an verdiente Vereine und Einzelpersonen

(31.10.2016)

Stadt Wächtersbach hatte zur Wächterverleihung geladen

 „Sie und Ihre ehrenamtliche Arbeit und Ihr bürgerliches Engagement für Wächtersbach sind nicht hoch genug zu bewerten. Ihnen gebühren unser Dank und unsere Wertschätzung“, begrüßte Bürgermeister Andreas Weiher die zahlreichen Gäste am Sonntagnachmittag in der Heinrich-Heldmann-Halle. Als Ehrengäste begrüßte er die vorgeschlagenen „Wächter 2016“ sowie Ersten Stadtrat Oliver Peetz mit Gattin, Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Koch, Magistratsmitglieder und Stadtverordnete, Ortsvorsteher, Rainer Krätschmer BGM a.D., die beiden Bewerber für die Landratskandidatur Srita Heide und Thorsten Stolz.

 

Vorgeschlagen waren „EfA – Essen für Alle“ (Laudatio Harald Krügel), Frau Heike Horn aus der Innenstadt (Laudatio Pfarrerin Beate Rilke), Herr Ewald Hartmann aus Wittgenborn (Laudatio Werner Jung), Herr Robert Kraus aus Aufenau (Laudatio Tim Schneider), Frau Anneliese Grauel aus der Innenstadt (Laudatio Michaela Krone-Samer), die drei Partnerschaftsvereine der Stadt Wächtersbach: Freunde von Chatillon, der Waldenserverein Waldensberg und der Partnerschaftsverein Wächtersbach-Troizk (Laudatio Bürgermeister Andreas Weiher), Herr Klaus Sinsel aus Weilers (Laudatio Glenn Lawrence).  Die Moderation der rund zweistündigen Feier hatten wiederum wie im vergangenen Jahr Tim Schneider und Maxi Kröll übernommen. Daliah Stingl trug zur festlichen Stimmung mit ihren Liedbeiträgen zu Beginn und am Ende der Wächterverleihung bei. Als Wächter 2016 fungierte in diesem Jahr Max Kailing.

 

EfA – das sind zahlreiche Helferinnen und Helfer die allwöchentlich in der Poststraße die Essensausgabe organisieren. Rund 15 werden jeweils gebraucht, um beispielsweise die Waren in der Region abzuholen. Dann folgen Sortierung und Vorbereitung – rund 50 Mal im Jahr öffnet der Laden, die Kunden können für einen kleinen Obolus ihren Warenkorb zusammenstellen und mit nach Hause nehmen. Rund hundert Haushalte mit insgesamt ca. 250 Personen können so versorgt werden. Ein kleines Orga-Team von vier Personen hat die Fäden in der Hand. „Hier bekommen Glaube, Solidarität, Barmherzigkeit Hände und Füße“, beschrieb Harald Krügel die Arbeit in seiner Laudatio

 

„Was sagt man in einer Laudatio über eine Frau, die Allen bekannt ist“, stellte Pfarrerin Beate Rilke die Frage in die Runde. Heike Horn ist Mitinitiatorin des Soziallädchens, organisiert maßgeblich den Herbstmarkt und den Wächtersbacher Weihnachtsmarkt in der Altstadt, steht mit Schaufel und Rechen bei den Arbeitseinsätzen des Vereins „Schloss und Park“ im Schlossgarten, organisiert Vereins- und Vorstandssitzungen ebenso wie die BlueMoon/BierMeile und kümmert sich um die Umsetzung von Ideen wie zum Jubiläum den „Turmschal“. Sie engagiert sich in verschiedenen Funktionen im Kindergarten und im Kirchenvorstand – und immer mit eingebunden sind der Ehemann und die zwei Kinder. „Sie tut was sie kann, und das tut sie gut“, fasst Pfarrerin Rilke das immense ehrenamtliche Engagement von Heike Horn zusammen.

 

Das Ehrenamtliche Engagement von Ewald Hartmann ist vielseitig und vielfältig – sei es bei den Bahnsenioren (der Ewald ist ein waschechter „Eisebähner“) oder in den zahlreichen Vereinen im Stadtteil Wittgenborn. Bei der Dorferneuerung habe er maßgeblich mitgearbeitet und das gehe weiter so. Jetzt in der Phase der Dorferhaltung gebe er nicht nur die Ideen sondern sorge auch für deren Umsetzung und das unvermindert, trotz seines Alters von bald 80 Jahren. Er ist ein fleißiger Sänger, arbeitet für die Kulturgemeinschaft Wittgenborn, ein Aktivposten im Karneval – und fasst überall tatkräftig mit an. So hat er rund 30 Jahre das Amt des Kassenwartes ausgeführt, organisiert Vereinsausflüge und Zusammenkünfte. „Bei Ewald stimmen Worte und Taten überein. Du hast dem Ehrenamt ein Gesicht gegeben“, lobte Werner Jung und schloss in seinen Dank auch Ehefrau Margarete herzlich mit ein.

 

Robert Kraus aus Aufenau wurde für seine herausragende Flüchtlingsarbeit geehrt. Nicht er allein engagiere sich, sondern er habe als Mitglied der Kolpingfamilie in Aufenau viele weitere Helferinnen und Helfer gewonnen. Seit Anbeginn der Flüchtlingswelle, also nunmehr über drei Jahre ist er in vielfältiger Weise für die Flüchtlingsfamilien tätig. Daneben führe er Ehrenämter in der Kirche Aufenau aus und  sei sehr engagiert in der Kolpingfamilie, wusste Tim Schneider, Flüchtlingskoordinator der Stadt Wächtersbach in seiner Laudatio zu Robert Kraus zu berichten. Robert Kraus selbst bedankte sich über das Mikrofon sehr herzlich bei seinen Unterstützern: „danke Allen, die mir helfen, all das tun zu können, was Tim Schneider erwähnt hat“.

 

Frau Anneliese Grauel sei ein echtes Wächtersbacher Mädchen, wusste Michaela Krone-Samer zu berichten – und sie engagiere sich bereits seit vielen Jahren für die DKMS. Seit 2010 sei daraus quasi eine „Institution“ geworden. Alle Jahre hindurch stehe Anneliese Grauel auf dem Herbstmarkt und dem Weihnachtsmarkt und verkaufe selbstgebackene Plätzchen und Stollen. Es gebe hausgemachte Gelees und Säfte, handgestrickte Socken und Strümpfe. Freundinnen, Bekannte und die ganze Familie werden im Vorfeld mit eingebunden bei der Früchteernte, dem Herstellen der hochwertigen Strickarbeiten, den Einkäufen (macht Ehemann Norbert) und beim Backen. Alle machen fleißig und voller Freude mit. So konnte Anneliese Grauel bisher 7.804,22 Euro zugunsten der Krebshilfe an die DKMS Frankfurt weiter leiten. Dort habe man das Engagement längst wahrgenommen und Anneliese Grauel werde in Kürze eine Einladung in die Forschungsstation wahrnehmen.  

 

In seiner Laudatio zu den drei Partnerschaftsvereinen ging Bürgermeister Weiher auf die aktive Friedensarbeit und Völkerverständigung ein die mit den gegenseitigen Besuchen, die Unterstützungsaktionen und die gewachsenen Freundschaften gelebt werden. Vor vier Jahren habe die EU den Friedensnobelpreis erhalten, lese man die aktuellen Nachrichten, gebe dies Anlass zur Sorge. In Zeiten anhaltender Krisen und drohender Konflikte sei die Aufrechterhaltung des europ. Friedens wichtiger denn je.  „Die handelnden Personen in den vorgeschlagenen Vereinen haben seit Beginn an Frieden gelebt. Die Partner in Italien, in Russland und in Frankreich sind keine Feinde, sie sind Freunde“.  Diese Freundschaften werden gepflegt mit gegenseitigen Besuchen, mit Festen und Feiern. Auf der Messe Wächtersbach sind Troizk und Chatillon, Vonnas und Baneins  mit Ständen vertreten. Aus Troizk kommen alljährlich Kinder zu den Ferienspielen und werden von Gasteltern des Vereins betreut. Die FAG-Schule und die Schule in Chatillon engagieren sich mit einem regen Schüleraustausch. Den Gästen konnte Bürgermeister Weiher von den gegenseitigen Besuchen berichten – die Städte verbindet mit Wächtersbach inzwischen eine tiefe jahrelange Freundschaft.

 

Klaus Sinsel aus Weilers erhielt den Wächter für seine herausragende Rettungstat. Laudator Glenn Lawrence erinnerte noch einmal an den besagten Tag im März 2015. Ein kleiner Junge befand sich mit seinem Bruder an der Bracht, in Höhe der Brücke zwischen Weilers und Hesseldorf. Herr Sinsel befuhr die Straße von Weilers kommend und entdeckte eines der Kinder, hielt an und holte den kleinen Jungen vom Wasser weg. „Du hast in unserer schnelllebigen Zeit hingesehen, das Kind vor großem Schaden bewahrt indem du ihm aus der Notsituation geholfen hast“, fasste Glenn Lawrence die besondere Ehrung für Zivilcourage zusammen.

 

Mit einem großen Bühnenfoto aller Geehrten und einem Abschlusssong von Dalia Stingl endete die Feierstunde  in der festlich geschmückten Heinrich-Heldmann-Halle.

Foto zu Meldung: Ehrenbezeichnung „Wächter 2016“ geht an verdiente Vereine und Einzelpersonen

Verleihung des Ehrenpreises „Wächter“ 2016

(13.10.2016)

Eine Anerkennung für außerordentliches ehrenamtliches Engagement
 

Wächtersbach. Zum zweiten Mal findet die Verleihung des Wächters statt. Dabei werden Personen und Personenkreise für ihr herausragendes ehrenamtliches oder gesellschaftliches Engagement in verschiedenen Kategorien geehrt. Bürgermeister Andreas Weiher freut sich bereits auf die Veranstaltung und lädt hierzu im Namen des Magistrats alle Bürgerinnen und Bürger am 30.10.2016 um 16:00 Uhr in die Heinrich-Heldmann-Halle ein. Geehrt werden in diesem Jahr Ewald Hartmann, Robert Kraus, Klaus Sinsel,  Anneliese Grauel, Heike Horn, Waldenserverein Waldensberg e.V., Partnerschaftsverein Wächtersbach-Troizk e.V., Freunde von Châtillon, Vonnas und Baneins e.V. sowie EfA – Essen für Alle.

 „Das ehrenamtliche Engagement ist von großer Bedeutung in unserer Gesellschaft. Es stärkt die zwischenmenschliche Wärme und fördert die unzähligen Freizeitangebote. Mit der Verleihung des Wächters soll das herausragende ehrenamtliche bzw. gesellschaftliche Engagement in unserer Bevölkerung entsprechend gewürdigt werden“, sagt Bürgermeister Weiher abschließend.

Foto zu Meldung: Verleihung des Ehrenpreises „Wächter“ 2016

Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement der Stadt Wächtersbach

(25.07.2016)

Stadt Wächtersbach bittet um Einreichung von Vorschlägen

 

Für herausragendes ehrenamtliches Engagement im sozialen, ökologischen, politischen, humanitären oder einem sonstigen gesellschaftlichen Bereich ehrt die Stadt Wächtersbach Einzelpersonen oder Personengruppen. Das herausragende ehrenamtliche Engagement muss dem Wohl der Allgemeinheit dienen und das Ansehen der Stadt fördern.

 

Die Stadtverordnetenversammlung hat dazu entsprechende Richtlinien für ehrenamtliches Engagement der Stadt Wächtersbach beschlossen. Die Ehrung erfolgt in Form der Verleihung des Ehrenpreises „Wächter 2016“.

 

Der „Wächter 2016“ kann für folgende Bereiche und nach Erfüllung der Voraussetzungen verliehen werden:

  1. Ehrenamtliches Engagement (z. B. in Vereinen oder in sozialen, ökologischen, politischen oder humanitären Bereichen)

  2. Ehrenamtliche Rettungs- und Hilfskräfte (Feuerwehr, THW usw.)

  3. Engagement U 18

  4. Für das Lebenswerk

  5. Wirtschaftliche Innovation/Engagierte Unternehmer

 

Weitere Einzelheiten zu den Richtlinien können unter der Rubrik Stadtverwaltung-Satzungen/Richtlinien, eingesehen werden.

In der Stadtverwaltung steht dazu Herr Agostini (telefonisch 06053 80244) zur Verfügung. Vorschläge aus der Bevölkerung / Vereinen / Verbänden zu den einzelnen Bereichen erbittet die Stadt Wächtersbach bis zum 31. August 2016. Hierzu wurde ein Formblatt entworfen, dieses kann im Bürgerservice der Stadt Wächtersbach oder bei Herrn Agostini (Zimmer 204) abgeholt werden. Zudem kann das Formblatt auf der Homepage der Stadt Wächtersbach unter der Rubrik Bürgerservice/Ehrenämter heruntergeladen werden.

 

Stadt Wächtersbach ehrt seine Ehrenamtlichen

(09.11.2015)

„Wächter 2015 “ für herausragendes Engagement in der Heinrich-Heldmann-Halle verliehen

Wächtersbach. Der große Saal der Heinrich-Heldmann-Halle war festlich geschmückt, als die Gäste am Sonntagnachmittag Platz nahmen. Eingeladen waren alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur ersten Wächterverleihung der Stadt Wächtersbach. Der Wächter 2015 – eine Glasskulptur – wurde in verschiedenen Kategorien an Personen und Gruppen vergeben. Bürger waren in den letzten Monaten aufgerufen worden, dazu ihre Vorschläge einzureichen.

Die ersten beiden Geehrten waren Gerhard Jahn für sein ehrenamtliches Engagement, das Lebenswerk und die Heimatpflege sowie Museumsleiter Kurt Schuh für sein Lebenswerk. In seiner Laudatio ging Heinz Colonius auf das Jahrzehntelange  Wirken von Gerhard Jahn im und als Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins ein. Seine zahlreichen Vorträge über die Geschichte der Stadt und seiner Stadtteile aber auch zur Erdgeschichte der gesamten Region – auch der im Rathausgarten vorhandene Steinegarten geht auf seine Initiative zurück - werden mit großer Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Dazu gehören seine geführten Wanderungen in Wald und Flur sowie Vortagsabende in Schulen, Institutionen und Geschichtsvereinen der Region – immer akribisch vorbereitet und spannend vorgetragen. Museumsleiter Kurt Schuh erhielt die Auszeichnung für seine nun 30-jährige Museumsleitung. In dieser langen Zeit wuchs das Museum zu seiner heutigen Größe und herausragenden Qualität. Kurt Schuh und sein fleißiges Helferteam konnten insbesondere mit der Keramikausstellung einen ungewöhnlichen Schatz zusammentragen. Rund 4000 Stücke aus dem ehemaligen Unternehmen „Wächtersbacher Keramik“ sind für die Öffentlichkeit anschaulich aufbereitet worden. Insbesondere auch die alljährlich stattfindenden Sonderschauen wie beispielsweise die Wächtersbacher Brauereigeschichte, die Stadtentwicklung in alten Bildern, oder zu ehemaligen Wächtersbacher Unternehmen und wichtigen Arbeitgebern finden große Aufmerksamkeit weit über die Stadt hinaus.

Der Historiker Dr. Jürgen Ackermann, vor wenigen Tagen 80 Jahre alte geworden,  erhielt den Ehrenbrief des Main-Kinzig-Kreises. Dazu war das Kreisausschussmitglied Sigrid Schindler nach Wächtersbach gekommen. Sie überreichte in Vertretung von Landrat Erich Pipa den Ehrenbrief und hielt die Laudatio. Sie ging auf das Berufsleben und die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten von Dr. Jürgen Ackermann ein. Seine besonderen Verdienste waren in der Vergangenheit mit Recht durch zahlreiche Ehrungen hervorgehoben worden. Der Ehrenbrief des Main-Kinzig-Kreis sei ein weiteres öffentliches Zeichen, welches seine unentgeltlichen Tätigkeiten für den Heimat- und Geschichtsverein, die Herausgabe seiner zahlreichen Schriften, das Erforschen der Kultur und Geschichte der Stadt Wächtersbach und der gesamten Region aufzeige. Im Beisein von BGM Weiher erhielt der ortsansässige Historiker Dr. Jürgen Ackermann Urkunde und Ehrennadel von Kreisausschussmitglied Schindler überreicht.

Der gemischte Chor Liederzweig Leisenwald verschönerte nicht nur den Abend gekonnt mit seinen Liedbeiträgen,  sondern erhielt ebenfalls die Auszeichnung Wächter 2015. In seiner Laudatio ging Kulturausschussvorsitzender Kai Löwe auf die lange Vereinsentwicklung ein. 1886 gegründet, kann der Liederzweig auf eine lange Vereinsgeschichte blicken. Zunächst viele Jahre als reiner Männergesangverein geführt, wurde der bereits im Jahr 1982 gegründete Frauenchor im Jahr 2012 in den Liederzweig eingefügt. Besonderer Applaus der Gäste erhielt der Chorleiter, schließlich leitet  Dirigent Hans-Christoph Fillsack bereits seit 41 Jahre sehr erfolgreich den Chor.

Eine besondere Danksagung der Stadt Wächtersbach für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz in Leisenwald ging an Marita Wehner. Sie ist ein Aktivposten in ihrem Wohnort auf der Platte. Sie betreut das Gemeinschaftshaus und kümmert sich um die Organisation der zahlreichen Termine und Veranstaltungen. Sie ist seit vielen Jahren Küsterin der evang. Kirchengemeinde Leisenwald. Ihr Herz gehört ihrer Familie. Aber auch bei den Landfrauen ist Frau Wehner gerne und intensiv tätig, das wusste Ortsvorsteher Heiko Appel u.a. von ihrem tatkräftigen Einsatz und den vielseitigen Interessen zu berichten. Stellvertretend für die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen erhalte Frau Wehner im Jahr 2015 diese Danksagung, hob BGM Weiher bei der Überreichung des Blumengrußes hervor.

Norbert Döppenschmitt erhielt den Wächter für seine herausragende Arbeit im Bereich Soziales. Ein großer Teil seiner ehrenamtlichen Arbeit nehme die AWO ein, so Laudator Christian Hofmann. Viele Jahre lang leite er die Organisation mit viel Herzblut. Er bereite tolle Ausflüge vor, veranstalte gesellige Zusammenkünfte, bringe die Menschen zusammen und sein Können als hervorragender Hobbykoch ein. Er kümmere sich um die Weihnachtspäckchenaktion für die rumänischen Kinder, helfe mit bei EfA, engagiere sich in der Flüchtlingsarbeit, sei Begründer der Betreuungsgruppe für demente Personen, zählte Christian Hofmann einen Teil der unentgeltlichen Arbeit von Norbert Döppenschmitt auf.

Als besonderen Ehrengast konnte Bürgermeister Andreas Weiher den ehemaligen Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Karl Eyerlaufer begrüßen. Dieser berichtete aus seinen Projekten aus Sri Lanka / Beruwala und der damit verbundenen finanziellen Unterstützung der Wächtersbacher Bevölkerung. Die Spenden aus Wächtersbach halfen, denn damit konnte viel Gutes geschaffen werden – Schulen, Kindergärten, eine Zahnklinik, eine Frauenheilklinik z.B. sind im Laufe der Jahre entstanden. Wie Bürgermeister Weiher berichte konnte, haben zahlreiche Einzelpersonen, Clubs, Vereine, Schulen, Organisationen vor Ort dazu beigetragen. Großen Applaus erntete Karl Eyerkaufer für seinen Appell, dass vor Ort die Not und das Elend bekämpft werden müsse, damit die Menschen in ihrer Heimat, in ihren Herkunftsländern bleiben und leben können.

Frau Gabriele Melde wurde mit dem Wächter 2015 ausgezeichnet für ihr Engagement in der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft. In seiner Laudatio ging Vorstand Reinhard Hauck auf die hervorragende Arbeit  von Frau Melde ein, die sie in verschiedenen Positionen, z.B. von 1995 bis 2000 als Aufsichtsratsvorsitzende der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft ausführte. Zusätzlich zu ihrem Beruf, denn sie leite in Aufenau ein eigenes Unternehmen. Sie sei stets eine kompetente Ansprechpartnerin für die Mieterinnen und Mieter gewesen und auch ihr fachlich versiertes Auftreten gegenüber den Firmen und Handwerksunternehmen bei Baumaßnahmen sei insbesondere herauszuheben, lobte Herr Hauck.

Ein besonderes Dankeschön ging an vier Damen aus dem benachbarten Brachttal. Dort wird eine Kleiderkammer sehr erfolgreich geführt. Der Erlös aus dem Verkauf er gespendeten Kleidungsstücke wird wiederum vom Team für gemeinnützige Arbeit und Projekte in der Region zur Verfügung gestellt. Wächtersbach und seine Flüchtlingsarbeit durften vor kurzem davon profitieren. Die Summe von 500 Euro wurde vom Brachttaler Team im Rathaus Wächtersbach an Bürgermeister Weiher für die Verwendung in der Asylarbeit übergeben. Dafür bedankte sich Bürgermeister Weiher bei Frau Helga Alinger, Gisela Ehrhard, Irene Mauler und Doris Reußwig auf der Bühne sehr herzlich.

Auch die anschließende Wächterverleihung war mit der Flüchtlingsarbeit verbunden. Die Asylhelfer der Stadt Wächtersbach erhielten für ihr herausragendes intensives Engagement den Wächter 2015. Stellvertretend für alle Asyl- und Flüchtlingshelfer nahm Herr Karl-Heinz Otto, ein Mann der ersten Stunde, wie ihn Bürgermeister Weiher bezeichnete - den Wächter entgegen, verbunden mit einem Geldbetrag, welcher für eine gemütliche Zusammenkunft verwendet werden solle. BGM Weiher ging in seiner Dankesrede auf die zahlreichen Tätigkeiten der Helferinnen und Helfer ein, dazu zählten neben der Begrüßung und der Hilfe beim Wohnungsbezug die vielen alltäglichen Hilfestellungen wie Nachbarschaftshilfen, Arztbesuche, Behördengänge, die Bekanntmachung mit unserer Kultur, dem Vereinswesen, die Eingewöhnung in den Alltag, das Organisieren von Sprachkursen usw. Dafür sage die Stadt Wächtersbach Dankeschön und hoffe auch auf die tatkräftige Unterstützung des engagierten und routinierten Helferteams für die Zukunft. BGM Weiher appellierte an die Gäste, denn es würden weitere Helferinnen und Helfer gebraucht.

Mit dem großen Schlussfoto aller Geehrten auf der Bühne – gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Weiher – endete die Prämiere „Wächter 2015“. Er dankte allen die zur Organisation des festlichen Nachmittags beigetragen hatten – insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Es verabschiedeten sich mit einem Schlusswort und dem Hinweis auf ein Wiedersehen im Jahr 2016 auch Maxi Kröll und Tim Schneider. Die jungen Rathausmitarbeiter hatten mit ihrer Moderation gekonnt durch den Nachmittag geführt. Ein besonderer Dank ging an einen wahrhaftigen Wächter; Jahrespraktikant Levent Basaran war in das Wächterkostüm geschlüpft und hatte die Glasskulpturen „Wächter 2015“ auf die Bühne gebracht.

Musikalisch bereichert wurde die Feierstunde mit Daliah Stingl – die Wächtersbacher Sängerin, bekannt durch Funk und Fernsehen – begleitete in ihrer charmanten Art und mit ihrer herausragenden Stimme durch den Nachmittag.

Begonnen hatte der Nachmittag mit einem Sektempfang bei gemeinsamen Gesprächen – so endete der kurzweilige Sonntagnachmittag auch für die Gäste wieder. Zum Ausklang traf man sich noch einmal im Foyer der Heinrich-Heldmann-Halle, plauderte, gratulierte, dankte und verabschiedete sich in den Nachhauseweg.

Foto zu Meldung: Stadt Wächtersbach ehrt seine Ehrenamtlichen


Veranstaltungen

15.12.2019 bis 15.12.2019
15:00 Uhr
Verleihung des Wächters
Auch dieses Jahr wird in Wächtersbach der Preis für außerordentliches, ehrenamtliches Engagement ... [mehr]