Stadtumbau

 

Stadtumbau in Hessen

 
Stadtumbau „Historischer Stadtkern Wächtersbach“

Die Stadt Wächtersbach wurde mit dem Fördergebiet „Historischer Stadtkern“ im Oktober 2016 in das Bund-Länderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ aufgenommen (s. → Kurzprofil zur Antragsstellung). Das Förderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ unterstützt Kommunen bei der Bewältigung der Herausforderungen aus wirtschaftsstrukturellen Veränderungen, demografischem Wandel und Klimawandel. In dem Programm werden (städte-)bauliche Maßnahmen initiiert, die die städtischen Strukturen an diese Veränderungen anpassen.

Besondere Entwicklungsschwerpunkte in Wächtersbach sind die Revitalisierung des historisch wertvollen Schlosses und des angrenzenden Schlossparks, eine Nachnutzung der brachliegenden Flächen und Gebäude der ehemaligen Brauerei, die Sicherung der Nahversorgung und des bestehenden Einzelhandelsangebotes im Stadtkern, die Unterstützung Privater bei der Sanierung und Modernisierung des Gebäudebestands, die Bewältigung der Aufgaben aus einen wachsenden Anteil älterer und hochbetagter Menschen und eine steigende kulturelle Vielfalt im Gebiet.

Grundlage für diesen Stadtumbauprozess Wächtersbach bildet das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK), das im Laufe des Jahres 2017 vom Büro Rittmannsperger Architekten aus Darmstadt erarbeitet wurde. Gemeinsam mit Bürgern wurden dabei im Rahmen einer Beteiligungsveranstaltung Zielvorstellungen und Maßnahmenansätze entwickelt. An dieser Stelle bedankt sich die Stadt Wächtersbach nochmal bei allen, die sich engagiert mit Ihren Ideen eingebracht haben.

Zu Beginn des Entwicklungskonzeptes wurde der Bestand anhand von Unterlagen, Statistiken, Gesprächen und Vor-Ort-Aufnahmen analysiert. Ausgehend davon wurden Leitbilder und Ziele in einem partizipativen Prozess für 14 Jahre Stadtumbau formuliert. Das Kernstück des Konzeptes bildet ein Katalog an Maßnahmen und Projektvorschlägen, die in einer Übersicht mit Zeithorizonten hinterlegt sind. Für die Umsetzung der Maßnahmen und den Einsatz von Mitteln in den kommenden Jahren nach den Kriterien des Programms „Stadtumbau in Hessen“ stellt das ISEK den Masterplan („Drehbuch“) dar.

Nach der Billigung durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im April 2018 hat die Stadtverordnetenversammlung Wächtersbach das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept „Historischer Stadtkern Wächtersbach“ am 21.06.2018 beschlossen. Damit bildet das ISEK die Handlungs- und Entscheidungsgrundlage für die anschließende Umsetzungsphase und ist Grundlage für die Förderung verschiedener Planungen und Projekte. Im Anschluss an die politische Zustimmung erfolgte die Beteiligung der Träger Öffentlicher Belange.

Die Langfassung des ISEK können Sie im Rathaus, Schloss 1, 63607 Wächtersbach zu den Geschäftszeiten nach Terminvereinbarung einsehen (Ansprechpartner Herr Nico Agostini 06053-80244, ).

Das Fördergebiet umfasst im Wesentlichen den historischen Stadtkern mit der angrenzenden Brauerei und dem Schlossareal inklusive Schlosspark bis zum Bahnhof. Bestandteil ist ebenso die verbindende Achse rund um die Poststraße zwischen Altstadt und Bahnhof (Vorstadt). Besondere Aufgaben entstehen durch die Nachnutzung des ehemaligen Brauereigeländes sowie das historische Schloss und dessen angrenzendes Parkgelände.

Ein wichtiger Bestandteil dieses Projekts ist die Bürgerbeteiligung. Daher erhalten Sie auf dieser Seite Informationen zum Projekt, insbesondere zu den Entwicklungen der Arbeitskreise, zu denen die Bürgerschaft eingeladen ist.

 

Städtebauförderung

 


Aktuelle Meldungen

Mit den Bürgern zusammen - Altstadt-Ambiente soll schöner werden

(07.07.2020)

Im Rahmen des Stadtumbaus und auf der Grundlage des hierzu erstellten Konzeptes (ISEK) sowie der neu beschlossenen Rahmenplanung sollen auch öffentliche Plätze in der Wächtersbacher Altstadt neu gestaltet werden.

Das von der Stadt beauftragte Planungsbüro Rittmannsperger hatte deshalb interessierte Bürgerinnen und Bürger aus den Arbeitskreisen zu einem sehr gut besuchten Rundgang vor Ort eingeladen.

Aufgrund den auch hier einzuhaltenden Corona-Regeln war eine Gruppenarbeit nicht möglich, deshalb wurde alles auf einzelnen Arbeitsmaterialien je Person bearbeitet.

Zwei Fragen waren zu Beginn zu bearbeiten: An welchen Plätzen halten Sie sich bereits heute gerne auf und an welchem Detail erfreuen Sie sich im Vorübergehen.

Genannt wurden hier der Lindenplatz, der Platz der Deutsch-Französischen Freundschaft (Brunnen, Altstadt-Café) und der Marktplatz. Erbaulich empfinden viele Bürgerinnen und Bürger die Perspektive in den Straßenzügen Ober- und Untertor.

Antworten zur zweiten Frage waren einzelne Sitz-Gelegenheiten (Bänke), schöne Fassaden (Heimatmuseum, Schloss, Marstall) und einzelne Bäume bzw. Bepflanzungen in Vorgärten. Die Blumengirlanden an den Straßenlaternen wurden als schönes Detail empfunden, die aber leider nicht durchgängig und teilweise zu hoch angebracht sind. Negativ wird die Anzahl und Gestaltung der Schilder und Aushänge angeführt.

Anschließend fand ein Spaziergang durch die Altstadt vom Marktplatz über den Platz der Deutsch-Französischen Freundschaft, Bachstraße, Im Aßmusgarten, Obertor bis zur Wittgenborner Straße statt.

Der Wunsch war, dass sowohl Marktplatz als auch der Platz am Brunnen möglichst autofrei gehalten wird. Verständnis bestand aber auch, dass für die Geschäfte am Marktplatz Kundenparkplätze benötigt werden. Hier wird in der zeitlichen Staffelung (autofrei am Abend und an den Wochenenden) ein Lösungsansatz gesehen. An beiden Plätzen fehlen Aufenthaltsmöglichkeiten. „Alles ist zugeparkt“ war die kritische Anmerkung.

Im Anschluss wurden die einzelnen Wünsche und Vorschläge für eine Neugestaltung zusammengetragen. So wurde neben dem vorstehend bereits erwähnten, z. B. für den Marktplatz festgehalten: Versetzung des Kriegerdenkmals z. B. in den Schlosspark / Historischer Friedhof vorstellbar, Sichtbeziehung zum Schloss wichtig, derzeit gestört durch die Hecken / Bäume, Historische Beziehung zwischen Markt und Schloss hat sich verändert - neue Gestaltung möglich, mehrheitlich wurde eine Öffnung (Aufhebung der historischen Trennung) zum Schloss befürwortet, der Vorraum vom Schloss und der Marktplatz werden zusammen gesehen, historische Strukturen sollen lesbar bleiben, eine zeitgemäße Architektursprache ist aber vorstellbar, Wiederherstellung eines Platzes für die Öffentlichkeit, Platz soll für kleinere Feste genutzt werden, größere am Schlossplatz.

Zur Gestaltung der Kreuzung Im Aßmusgarten/Bachstraße wurde vorgetragen:  Verlängerung des Altstadtpflasters bis in den Aßmusgarten, auf Grünfläche und derzeitigen Garagen wären gut gestaltete (grün) Entlastungsstellplätze für die Altstadt willkommen. Diese würden aufgrund der Nähe zur unteren Altstadt bestimmt gut angenommen werden. Für alle Plätze wurde der Wunsch nach einheitlichem und ansprechendem Stadtmobiliar vorgetragen, das erneuert und ergänzt werden sollte. Hinsichtlich des Bereiches Obertor/Wittgenborner Straße wurden die Inhalte der Rahmenplanungen begrüßt und bestätigt.

Die Teilnehmer äußerten sich zum Ende der Veranstaltung sehr zufrieden mit der Durchführung. „Zur Erarbeitung eines Konzeptes wird in den nächsten Tagen eine Vermessung der erwähnten Plätze erfolgen. Das erarbeitete Konzept wird in einer „Vor-Ort-Veranstaltung“ vorgestellt“, so Bürgermeister Andreas Weiher.

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Gesundes Wachstum von Wächtersbach

(03.07.2020)

Gezielte Steuerung der Baulandpolitik und gute Infrastruktur tragen Früchte

Wächtersbach zählt zu den Kommunen im Main-Kinzig-Kreis, die einen bedeutenden Bevölkerungszuwachs verzeichnen können. So zeigt die aktuelle Bevölkerungsstatistik im Vergleich zum Vorjahr für Wächtersbach einen Zuwachs um 98 Personen auf 12.640 Einwohner; dem höchsten Einwohnerstand aller Zeiten. Dies entspricht einer Wachstumsrate von + 0,78 %. Wächtersbach wächst somit doppelt so stark wie der kreisweite Durchschnitt (+ 0,38 %) und gehört zu den Top 5 in seiner Größenklasse.

Bürgermeister Andreas Weiher: „Die aktuellen Bevölkerungszahlen zeigen einmal mehr, dass unsere Anstrengungen, Wohnraum zu schaffen, zu verdichten und zu erhalten, richtig sind. Die Unterstützungen, die wir bei der Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen leisten, tragen dazu bei, dass es sich in Wächtersbach ‚vor der Haustüre‘ auch gut arbeiten lässt. Dazu kommen die Investitionen in die Infrastruktur, besonders in die Kinderbetreuung, sodass junge Familien gerne in Wächtersbach bleiben oder sich hier niederlassen. Wächtersbach ist zertifizierte „Energiekommune“ und seit 2018 „Klimakommune Hessen“. Der stetige Weiterausbau des vorhandenen Nah-Fernwärmenetzes, die weitere Ausstattung vorhandener und neuer städtischer Liegenschaften mit Photovoltaik und die Ausrüstung mit effizienten Energieeinsparungsmöglichkeiten sind hierbei unser Ansporn.“

Besonderen Wert legt man in Wächtersbach auch auf die Innenentwicklung. Förderprogramme für private Hauseigentümer werden angeboten und die Rahmenplanung für das ehemalige Brauereiareal wurde auf den Weg gebracht. Deshalb auch hier nochmals der Hinweis auf die zahlreichen Fördermöglichkeiten, die Wächtersbach für die Verbesserung und den Erhalt von vorhandenem Wohnraum im Rahmen des „Stadtumbaus“ anbietet.

Was in den letzten Jahren mit großem Erfolg in den Stadtteilen mit dem Dorferneuerungsprogramm umgesetzt wurde, wird in der Innenstadt nunmehr mit dem Förderprogramm „Stadtumbau“ realisiert werden können. Sowohl Unternehmen und Handwerksbestriebe als auch private Immobilienbesitzer können davon finanziell profitieren, wenn sie in dem entsprechenden Fördergebiet in der Wächtersbacher Innenstadt liegen. Informationen dazu sind über die Homepage der Stadt Wächtersbach oder bei den zuständigen Mitarbeitern im Rathaus und dem Beratungsbüro zu erhalten.

Mobilität ist heutzutage ein immer wichtiger werdender Faktor. Die optimale Anbindung an die Verkehrsachse Frankfurt-Fulda zahlt sich hierbei immer stärker aus. Mit dem Umbau des Bahnhofes haben wir darüber hinaus für die Pendlerinnen und Pendler ein attraktives Eingangstor für unsere Stadt geschaffen. Anstrengungen hinsichtlich des weiteren Ausbaus des Radwegenetzes, Ausbau der Infrastruktur der E-Mobilität und Verbesserung des innerstädtischen ÖPNV sollen umgesetzt werden. Allerdings müssen sich hier viele Rahmenbedingungen von Bund und Land ändern.

Bürgermeister Weiher betrachtet den Bevölkerungszuwachs als gute Botschaft für Wächtersbach: „Das spricht für unsere schöne Stadt, naturnah gelegen mit besten Mobilitätsanbindungen und Einkaufsmöglichkeiten, als attraktiven Wohnort. Die Fortführung dieser für unsere Stadt positiven Entwicklung lässt sich aber nur umsetzen, wenn von Land und Regionalplanung die erforderlichen finanziellen und planungsrechtlichen Grundlagen erhalten bleiben bzw. auch künftig geschaffen werden“, so der Bürgermeister mit Blick „nach oben“.

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Stadtumbau: Ein Blick zurück und in die Zukunft

(27.06.2020)

Im Februar 2016 hat die Stadtverordnetenversammlung einstimmig den Antrag zur Aufnahme in das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau in Hessen“ beschlossen. Schwerpunkt und Anstoß der Antragstellung waren die mindergenutzten Gebäude und Hallen sowie die brachliegenden Flächen der Fürstlichen Brauerei. Die Neuordnung der Flächen für Junges Wohnen, Seniorengerechtes Wohnen und Generationsübergreifendes Wohnen sollte durch die Programmaufnahme ermöglicht werden. Der Schlosspark soll dabei als attraktiver Park für Freizeit und Erholung fortentwickelt werden, und als „Grünes Band“ das neue und das historische Altstadtquartier mit der zentralen Lage des Schlosses als künftiges Rathaus miteinander verbinden. Dabei soll auch die historische Altstadt durch finanzielle Unterstützung und durch Neugestaltung von Plätzen und Wegen vom Stadtumbauprogramm profitieren.

 

Seitdem ist viel passiert.

Im Oktober 2016 wurde die Stadt Wächtersbach in das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau in Hessen“ aufgenommen.

2017 wurde das „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept“ (ISEK) mit großer Bürgerbeteiligung durch das Büro Rittmannsperger Architekten GmbH erstellt. Am 21. Juni 2018 wurde das ISEK, das als „Drehbuch des Stadtumbauprozesses“ gilt, einstimmig von der Stadtverordnetenversammlung verbschiedet.

 

Die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm und der Wille der Stadt Wächtersbach, über einen Zeitraum von 14 bis 16 Jahren die im ISEK genannten Maßnahmen umzusetzen, ist der Schlüssel für den Zugang zu weiteren Förderprogrammen. Denn nur durch das Aufzeigen einer Gesamtstrategie besteht die Möglichkeit, weitere Fördermittel aus anderen Programmen anzumelden.

Bislang konnten rund eine Million Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für „Kommunale Investitionen zur Revitalisierung von Siedlungsbereichen“ und 2,245 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ akquiriert werden. Diese Mittel werden für den Rückbau der brauereibedingten Ein- und Aufbauten im Schlossquartier und in die Sanierung des Alten Amtsgerichtes mit seinem innovativen und ganzheitlichen Nutzungskonzept „Alt trifft Jung“ eingesetzt.

 

Aber nicht nur für investive städtische Projekte konnten Fördermittel akquiriert werden. Auch für Gewerbetreibende und Hauseigentümer stehen Förderprogramme bereit. So konnte das Europäische Förderprogramm „Lokale Ökonomie“ nach Wächtersbach geholt und das Anreizprogramm installiert werden. Erste Maßnahmen sind bereits umgesetzt, beziehungsweise befinden sich derzeit in Umsetzung.

Für den Zeitraum 2016 bis 2019 wurden Stadtumbaumittel in Höhe von rd. 5,5 Millionen Euro (Anteil Bund und Land Hessen) an das Fördergebiet zweckgebunden. Weitere rund 5,2 Millionen Euro wurden als Bedarf im Jahresantrag 2020 angemeldet. Die Investitionen und die Aufgaben des Stadtumbaus sind nach wie vor von großer Tragweite geprägt.

 

Fügt sich in das Stadtbild ein - Rahmenplanung für Brauereigelände beschlossen

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer letzten Sitzung die Rahmenplanung für das ehemalige Brauereigelände beschlossen. Anhand einer Präsentation hat das Planungsbüro den Rahmenplan vorgestellt. Ein visioniertes Luftbild macht deutlich, dass sich die geplante Bebauung in das Stadtbild einfügt. Ein Zuhörer bemerkt zutreffend: „Das sieht ja so aus, als wäre dies schon immer so gewesen“.

 

Seit Beginn des Stadtumbauprozesses gilt ein hoher Grad an Information und Beteiligung. So wurde die im ISEK-Prozess durchgeführte „Planerwerkstatt“ nach Beschluss des ISEK‘s in der ursprünglichen Aufteilung in drei Arbeitskreisen AK Altstadt, AK Schlosspark und AK Brauerei-Areal fortgesetzt. Teilweise tagten die Arbeitskreise einzeln, teilweise gemeinsam. Die Zwischenstände der Projekte wurden in der Lenkungsgruppe zum Stadtumbau und in jährlichen Bürgerversammlungen durch das Stadtumbaumanagement präsentiert. Die Präsentationen sind auf der städtischen Homepage unter der Rubrik Stadtumbau einzusehen.

 

Der Arbeitskreis Brauerei tagte dreimal, um die Quartiersentwicklung auf dem nördlichen Brauereiareal zu diskutieren und wesentliche Leitplanken zu setzen. Nachdem ein Nutzungs-Bebauungs- und Freiraumkonzept für das künftige Schlossquartier im Arbeitskreis gefunden wurde, galt es, diesen konzeptionellen Ansatz in einen Rahmen zu fassen.

Das geeignete Instrument hierfür ist ein Rahmenplan. Ein Städtebaulicher Rahmenplan ist ein informelles Planungsinstrument. Er lotet die Entwicklungspotentiale eines Quartiers aus und stellt in groben Zügen die Perspektiven und die künftige Nutzung samt Gestaltung dar.

Ergebnisse des Arbeitskreises

 

Aufgrund der vorhandenen baulichen Strukturen auf dem Brauerei-Areal lassen sich drei stadträumliche Ziele mit jeweiligen Nutzungsschwerpunkten ableiten.

 

1. Entwicklung eines neues Wohnquartiers

Von Norden des Areals bis zum trennenden Längsgebäude (ehemaliger Kuhstall) entsteht ein neues Wohnquartier. Hier kann eine erstmalige und zeitgemäße Wohnbauentwicklung erfolgen. Ein bunter Wohnungsmix stellt ein durchmischtes Quartier sicher.

Neues Wohnquartier

 

2. Schaffung eines Entrées

In zentraler Lage des Schlossquartiers wird ein Ankunftsort für Gäste und Bewohner der Stadt geschaffen. Die notwendige öffentliche Infrastruktur, öffentliche Stellplätze und die Anbindung an den ÖPNV werden hier konzentriert und mit hohem Gestaltungsanspruch neu geschaffen. Nahezu alle Stellplätze werden für die gewerblichen Nutzungen in diesem Teilbereich untergebracht. Dadurch können die repräsentativen historischen Bereiche Schloss, Rentkammer und Marstall vom ruhenden Verkehr bis auf ein absolutes Minimum entlastet werden (Behinderten- und Bediensteten-Stellplätze am Schloss).

Neues Entrées

 

 

3. Gestaltung des historischen Schlosshofs

Gerahmt durch die denkmalgeschützten Gebäude Marstall und Rentkammer entsteht mit dem Schlosshof ein neuer öffentlicher Ort mit einem hohen historischen Wert. Der Freiraumcharakter und die Multifunktionalität des Schlosshofs als Stadtplatz für öffentliche Veranstaltungen sowie die Nutzung der Gebäude, insbesondere in den Erdgeschosszonen, ergänzen einander. Der Schlosshof ist ein gestalteter Platz und ist vom Autoverkehr weitestgehend freizuhalten.

Schlosshof als neuer öffentlicher Ort

 

 

Die Rahmenplanung „Schlossquartier“ definiert die Anordnung der Gebäude im Gesamtquartier und stellt wesentliche Elemente der angestrebten städtebaulichen und freiräumlichen Qualitäten dar. Die Rahmenbedingungen und Ziele bei der Entwicklung des zukünftigen Wohnquartiers werden in der Rahmenplanung zusammengefasst.

Mit dem Rahmenplan soll ein Leitfaden entstehen, der die Qualitäten des Gesamtkonzeptes verständlich macht und die Randbedingungen für die Entwicklung definiert. Der Rahmenplan ist nicht rechtsverbindlich gegenüber Dritten, sondern hat vor allem grundsätzlichen Charakter. Daher trifft er noch keine konkreten Aussagen zu den tatsächlichen Architekturen oder Freiraumgestaltungen. Diese werden erst in weiteren Planungsverfahren durch Stadtplaner, Architekten, Landschaftsarchitekten und in der Bauleitplanung und Bauordnung verbindlich.

Foto zu Meldung: Stadtumbau: Ein Blick zurück und in die Zukunft

Präsentationen zum Stadtumbau

(20.05.2020)

Aus gegeben Anlass können Sie zu den unten aufgeführten Downloads der Vollständigkeit halber zwei Präsentationen  zum Arbeitskreis Brauerei vom 26.11.2019 sowie der Bürgerinformationsveranstaltung vom 28.11.2019 einsehen.


Wesentliche Inhalte der Präsentationen können Sie ebenso aus den Veröffentlichungen zu den Veranstaltungen vom 6.2.2019 und 21.8.2019 entnehmen.

Nachwuchs trifft Lebenserfahrung

(16.05.2020)

Artikel der Gelnhäuser Neue Zeitung vom 16.05.2020


Wächtersbacher Stadtumbau: Projektleiter Michael Böhme skizziert die Eckpunkte der Renovierung und die künftige Nutzung des alten Amtsgerichts

 

Wächtersbach (dg). In der Messestadt rückt im Rahmen des Stadtumbaus, den das Darmstädter Büro Rittmannsperger für Wächtersbach maßgeblich organisiert, ein weiteres Projekt in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses: Im alten Amtsgericht soll künftig ein generationsübergreifendes Nutzungskonzept implementiert werden: Das Gebäude wird laut Beschluss der städtischen Gremien nach der seit Kurzem laufenden Sanierung künftig für die U3-Kinderbetreuung und die Seniorentagespflege genutzt. Der zuständige Projektleiter der Rittmannsperger GmbH, Michael Böhme, erläutert und skizziert die Details des Projekts.

 

GNZ: Welche Sanierungsschritte stehen beim alten Amtsgericht im Einzelnen an und welches Konzept wird dabei verfolgt?

Michael Böhme: Wir sprechen von einer vollständigen Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes: Das ehemalige Amtsgericht wird eine Anlaufstelle für junge und alte Menschen. Dies bedeutet die Unterbringung eines Betreuungsgebäudes für bis zu 36 Kinder im Erdgeschoss sowie die Errichtung einer Tagespflegeeinrichtung im Obergeschoss für 16 Patienten. Um diese Nutzungsänderungen zu ermöglichen, werden die Grundrisse an die neuen Anforderungen angepasst. Zusätzlich wird die Innenausstattung gemäß den Nutzungen angeglichen und barrierefrei ausgestaltet. Dies impliziert auch die Errichtung eines Aufzugs im Inneren des Gebäudes sowie den Bau von Rampen, um eine Barrierefreiheit für alle Geschosse gewährleisten zu können. Im Dachgeschoss wird neben dem Büro der Tagespflege ein Sozialraum und Wohnraum unter anderem für das Pflegepersonal hergestellt werden.

 

Welche weiteren baulichen Veränderungen werden im Zuge der Renovierung umgesetzt?

Neben der beschriebenen funktionalen Änderung des Gebäudes wird auch eine energetische Sanierung der Gebäudehülle, des Daches sowie der Fenster vorgenommen. In diesem Zusammenhang soll auch das Gebäude an das Nahwärmenetz angeschlossen werden. Für die energetische Sanierung werden Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) eingesetzt. Außerdem wird es einen Ergänzungsneubau geben. Hier werden angrenzend an das Bestandsgebäude zwei zusätzliche Gruppenräume für eine Kindertagesstätte geschaffen. Die Dachterrasse auf dem An- und Neubau dient der Tagespflege als zusätzlicher Außenraum.

 

U3-Betreuung und Seniorentagespflege vereint unter einem Dach – Was spricht aus der Sicht des Stadtplaners für dieses generationsübergreifende Nutzungskonzept?

Die Besonderheit des Projekts ist der generationsübergreifende Ansatz in einem Gebäude und in der besonderen Eignung des Objekts für die bereits dargestellten Nutzungen. Das zweigeschossige Gebäude bietet durch ausreichend Belichtung einen starken Außenraumbezug, der insbesondere für die Orientierung demenzerkrankter Menschen wichtig ist. Als Weiteres kann durch den umgebenden Garten ein attraktives Außengelände für beide Zielgruppen geschaffen werden. Somit wird ein Begegnungs- und Kommunikationsort ermöglicht, woraus beide Nutzergruppen durch entsprechende Begleitung voneinander lernen können. Dabei bietet Garten als Grünflächenraum die Gelegenheit, niedrigschwellige Projekte des „Voneinander-Lernens“ zu initiieren.

 

Was können Sie zur Finanzierung des Projekts sagen und wann soll es fertiggestellt sein?

Die Hauptfinanzierung erfolgt über den „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“, der 90 Prozent der Gesamtkosten von 3,085 Millionen Euro trägt. Der Kommunalinvestitionspakt beteiligt sich mit rund 125 000 Euro an der energetischen Sanierung wie beispielsweise der Fenster und der Klappläden. Der Stadtumbau und hier insbesondere das in diesem Zuge beschlossene, integrierte Handlungskonzept unter Maßgabe der Bürgerbeteiligung bildeten die entscheidenden Voraussetzungen für die erfolgreiche Antragsstellung. Die Fertigstellung des gesamten Umbaus ist zum Dezember 2021 vorgesehen.

 

Wie gestaltet sich die Zufahrts- und Parkplatzsituation, betrachten Sie diese als ausreichend?

Die Hol- und Bringsituation ist von den Nutzern getrennt geregelt: Die Zufahrt zur Tagespflege erfolgt über die Bahnhofstraße. Der bestehende Haupteingang wird barrierefrei ausgebaut. Das Bestandstreppenhaus wird an einen neuen Aufzug angeschlossen und erschließt künftig die Tagespflege, die Sozialstation und die Wohnräume für Pflegepersonal im Dachgeschoss. Die Überfahrt des Aufzugs wird durch den Bau einer Fledermausgaube, wie in der Hauptfassade kaschiert. Die Abfahrt erfolgt über die Straße „Im Aßmusgarten“, dafür wird der provisorische Anbau am Nebengebäude entfernt, um am Gebäude vorbeifahren zu können. Der Zugang zur Kindertagesstätte erfolgt über den bestehenden Parkplatz „Im Aßmusgarten“ direkt in den Neubau. Dadurch werden nur kontrollierte Begegnungen sichergestellt. Das Nebengebäude (sprich: die ehemalige Verwahrzellen) wird zur Lagerung unter anderem von Kinderspielgeräten, aber auch von Müll in einem abgegrenzten Bereich genutzt. Der Haupteingang zur Kindertagesstätte liegt auf der Westseite, direkt am Bestandsparkplatz „Im Aßmusgarten“. Dadurch kann eine Trennung zwischen den Älteren und den Jüngeren beim Holen und Bringen sichergestellt werden.

Foto zu Meldung: Nachwuchs trifft Lebenserfahrung

Stadtumbau: Ein Großprojekt nimmt Formen an

(10.04.2020)

Artikel der Gelnhäuser-Neue-Zeitung vom 04.04.2020 - Seite 27

 

Stadtplanerin Ulrike Hesse erklärt den Umbau des ehemaligen Wächtersbacher Brauereigeländes

 

Von Dieter Geissler

 

Wächtersbach. Das Coronavirus überlagert in diesen Tagen natürlich auch in Wächtersbach alle erdenklichen Lebensbereiche dennoch gibt es hier anderweitig positive Entwicklungen, die durchaus eine Erwähnung wert sind. Nachdem, die Stadtverwaltung in das renovierte Schloss eingezogen ist, rückt jetzt die Neugestaltung des ehemaligen Brauereiareals in den Blickpunkt. Dort ändert sich gerade das Stadtbild nachhaltig.

 

Die Szenerie ist geprägt von großflächigen Abrissarbeiten der alten Brauereigebäude, die Platz schaffen sollen für eine strategisch angelegte, stadtplanerische Neukonzeption der Strukturen rund um das Schloss. Für dieses mit öffentlichen Förderprogrammen unterlegte Projekt Stadtumbau zeichnet seit über vier Jahren in Abstimmung mit den städtischen Gremien das Darmstädter Architektenbüro Rittmannsperger verantwortlich. Dessen zuständige Projektleiterin, Ulrike Hesse, äußert sich aus gegebenem Anlass zum aktuellem Stand der Dinge.

 

GNZ: Frau Hesse, auf dem Areal des ehemaligen Brauereigeländes finden großflächige Abrissarbeiten statt. Was wird dort alles genau entkernt und welches Zeitfenster ist dafür zumindest ungefähr vorgesehen?

In der Tat verändert sich auf dem Gelände am Ortseingang Wächtersbachs vieles. Es ist eine Fortführung der großen Abbruchmaßnahme, die mit dem Rückbau des Sudhauses und der Biertanks hinter dem Marstall begann. Die Veränderung ist nicht weniger als der sichtbare Strukturwandel nach Schließung der Brauerei. Alle nicht nutzbaren Bestandteile der ehemaligen Brauerei (Gewerbehallen, technische Anlagen) werden fachgerecht zurückgebaut und ordnungsgemäß entsorgt. Damit werden auch die denkmalgeschützten Gebäude wie zum Beispiel der Marstall wieder in ihrer historischen Substanz freigelegt. Mit allen Maßnahmen zusammen können circa 13 Hektar innerstädtischer Industriebrache revitalisiert werden. Die Aktivierung dieser Flächenressourcen erlaubt es, die Altstadt im Zusammenspiel mit dem historischen Schloss und Park weiterzubauen und ein durchmischtes Wohnquartier mit Bereichen für Verwaltung, Dienstleistung und Gewerbe zu initiieren und in die Stadt zu integrieren.

Wir sind bemüht, die Arbeiten so schonend für die Nachbarn wie möglich durchzuführen und die Rückbauzeit kurz zu halten. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Betroffenen für die Geduld bedanken. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollen die Arbeiten dann auch abgeschlossen sein.

 

Wie viele Firmen sind derzeit auf der Baustelle tätig ?

Im Rahmen der Abbrucharbeiten ist lediglich eine Firma involviert, wodurch sich die Organisation relativ überschaubar gestaltet. Bei den Neubauten wird das dann anders aussehen, wobei sich das jetzt noch nicht genau quantifizieren lässt.

 

Kann die Stadt für dieses Großprojekt Förderprogramme in Anspruch nehmen?

Die Rückbauarbeiten werden durch die Europäische Union massiv unterstützt. Sie beteiligt sich im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung hälftig an den investiven Kosten. Der Name der Förderung ist hier Programm: Revitalisierung von Siedlungsbereichen. Die technisch bereits erschlossene Fläche soll im Sinne eines geringen Flächenverbrauchs erneut genutzt werden. Dies ist ein bundesweites Grundprinzip und eine Verpflichtung für alle öffentlichen Entwicklungsträger. Bevor neue Siedlungsflächen am Stadtrand ausgewiesen werden, müssen zuerst die Restflächen innerhalb des bestehenden Stadtbereichs entwickelt werden, wo das möglich ist. Das ist ein verantwortlicher Umgang mit dem knappen Gut Fläche.

 

Nach dem Abriss kommt der Aufbau: Könnten Sie bitte möglichst kompakt für uns skizzieren, welche künftige Infrastruktur dort entstehen soll? Unter anderem geht es ja dabei auch um die Schaffung von Parkmöglichkeiten für städtische Mitarbeiter und Besucher des Rathauses sowie der Schlossgastronomie ...

Im südlichen Bereich der historischen Gebäude um den Schlosshof sind Einheiten für Dienstleistungen und Gewerbe vorgesehen, im nördlichen Bereich wird ein durchmischtes Wohnquartier geplant. Dazwischen ist Raum für ein Altstadtparkhaus. Es greift die Kubatur des ehemaligen Kuhstalls auf – nur dass hier in Zukunft Autos eingestellt werden. Mit den Parkplätzen auf zwei Etagen kann die Stadt zum einen den Stellplatzbedarf des Rathauses decken, aber auch für Besucher der Stadt eine zentrale Parkmöglichkeit und für die Altstadt Entlastung in den Abendstunden bieten. Wir haben auf vielen Bürgerbeteiligungen dieses Projekt vorgestellt und erläutert. Es fand immer wieder großen Anklang. Aktuell wird die Fassadengestaltung gemeinsam mit den Architekten entwickelt. Auf dem Dach soll eine große Solaranlage umweltfreundlichen Strom für Elektroladesäulen liefern. Wie viele Elektroladesäulen auf dem gesamten Gelände eingerichtet und versorgt werden können, prüft die Stadt parallel.

 

Glauben Sie als Stadtplanerin daran, dass das Projekt Stadtumbau in Wächtersbach zu einer Wiederbelebung der Altstadt führt? Hierzu gibt es ja durchaus auch kritische Einschätzungen.

Dazu gibt es ein klares Ja! Ich kann in der Beratung vor Ort zu den beiden Förderprogrammen „Anreizprogramm“ und „Lokale Ökonomie“ bereits heute eine deutliche Bewegung feststellen und hoffe, dass noch viele Eigentümer und Gewerbetreibende folgen werden. Beide Programme flankieren quasi die Investitionen der öffentlichen Hand im Stadtumbau. Im „Anreizprogramm“ können Sanierungsvorhaben privater Hauseigentümer mit bis zu 20 000 Euro unterstützt werden. Dazu gehört eine kostenfreie Beratung zu Fragen der städtebaulichen Einfügung und der förderrechtlichen Belange durch unser Büro.

Das europäisch hinterlegte Programm der „Lokalen Ökonomie“ richtet sich an investitionswillige Gewerbetreibende im unmittelbaren Kernbereich. Hier können Zuschüsse zur Ladenausstattung, zu Maschinen, zu Kassensystemen und vielem mehr bis zu 25 000 Euro gegeben werden. Wir haben bereits die ersten Anträge in Vorbereitung und möchten bis Ende 2021 hier möglichst viele Projekte unterstützen. Die Beratung wird auch aktuell, nur eben telefonisch, durchgeführt.

Warum wird Wächtersbach langfristig von der Neugestaltung des ehemaligen Brauereiareals und vom Stadtumbau generell profitieren?

Der Stadtumbau rückt den historischen Stadtkern Wächtersbachs wieder ins Zentrum. Mit Nutzung des fürstlichen Schlosses als öffentliches Rathaus wird es eine deutlich höhere Kundenfrequenz in diesem Bereich geben. Davon kann auch die Altstadt profitieren: Wenn diese mit aufenthaltswerten Plätzen und schönen Straßenzügen aufwartet, sind hier auch wieder mehr Geschäfte und Cafés vorstellbar. Mit dem angrenzenden Schlosspark ist ein Potenzial der Erholung und des Erlebens vorhanden. Zeitgemäßer Wohnraum in dieser attraktiven Lage kann junge Familien anlocken und wird damit auch der Altersmischung in der Altstadt guttun. Eine Entwicklung auf dem Brauereiareal stellt keine Konkurrenz her, sondern eine belebende Ergänzung zum unersetzlichen historischen Bestand.

Als Stadt auf der Grenze vom Ballungsraum zum ländlichen Raum muss sich Wächtersbach gut aufstellen. Viele Städte der Region haben bereits ihre Altstädte und Sehenswürdigkeiten auf Vordermann gebracht und zu einem Tourismuspunkt entwickelt. Die Kette der historischen Städte im Main-Kinzig-Kreis kann Wächtersbach nach dem Stadtumbau mit Altstadt, Schlossareal und Schlosspark um ein ganz eigenes Element bereichern.

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Ehemaliger Ratskeller erstrahlt in neuem Glanz

(28.01.2020)

Fördergelder der Stadt Wächtersbach unterstützen bei erfolgreicher Sanierung

Das Gebäude, markant in seiner Erscheinung und viele Jahre als „Ratskeller“ ein beliebter Gastronomiebetrieb, ist allen Wächtersbachern gut bekannt. Heute wird das Gebäude gewerblich genutzt und es sind Wohneinheiten untergebracht.

Bis vor wenigen Monaten noch waren Fachwerk, Verputz und Dach stark verwittert – das Gebäude war also in die Jahre gekommen und die Besitzer strebten eine Instandsetzung der Fassaden an - alle Maßnahmen am denkmalgeschützten Objekt wurden im Vorfeld mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abgesprochen und durch diese genehmigt.

Bei der Finanzierung wiederum konnte die Stadt Wächtersbach mit dem sogenannten „Anreizprogramm“ aus dem Stadtumbau-Programm unterstützen. Mit einer 30% Förderung und bis zu einer Summe von 20.000 Euro zur Gebäudemodernisierung können private Immobilieneigentümer bei Investitionen in ihr Gebäude im Fördergebiet unterstützt werden. Ziel ist es, ergänzend zu den Maßnahmen der öffentlichen Hand auch durch private Maßnahmen den Stadtkern als Gesamtheit aufzuwerten.

Die Stadt Wächtersbach hat hierzu einen Flyer entworfen und wird diesen mit einem Anschreiben an die betreffenden Immobilieneigentümer versenden. Den Interessierten steht außerdem das Stadtumbaumanagement mit Frau Ulrike Hesse von der Rittmannsperger Architekten GmbH aus Darmstadt zur förderrechtlichen Beratung zur Verfügung. Terminvereinbarungen zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch können über die Stadt Wächtersbach, Herrn Nico Agostini, vereinbart werden. Weitere Ausführungen und Einzelheiten, insbesondere das Fördergebiet betreffend, sind auf der städtischen Homepage unter www.waechtersbach-online.de/anreizprogramm zu erlesen. Das Fördergebiet umfasst einen abgesteckten Bereich, vom Bahnhof aus in Richtung ehemaliges Brauereigelände.

„Nutzen Sie die Chance auf eine Förderung und entwickeln Sie gemeinsam mit uns den Wächtersbacher Stadtkern weiter“, wirbt Bürgermeister Andreas Weiher  für das interessante Förderprogramm.

Das Gebäude des ehemaligen „Ratskeller“ zeigt wie eine Sanierung gelingen kann -  und wenn damit eine Förderung und somit finanzielle Unterstützung verknüpft werden kann, umso besser, sind sich Nico Agostini, Ulrike Hesse und Bürgermeister Andreas Weiher einig.

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Abschied von Brauerei in Wächtersbach

(27.01.2020)

Der Wandel des Brauerei-Geländes wird weiter fortgesetzt: ab Februar 2020 werden die leer stehenden Gewerbehallen am Schlosspark zurückgebaut. Vorgestellt wurde der Rückbau der Hallen bereits im Arbeitskreis „Ehemalige Brauerei“ im August letzten Jahres und auf der Bürgerversammlung im November – jetzt folgt die Umsetzung auf dem Fuße.

 

Mit dem Rückbau der Gewerbehallen auf dem ehemaligen Brauerei-Gelände endet für viele Bürger eine Epoche. Die Brauerei war für einige direkter Arbeitgeber, für viele war sie ein Stück Identität. „Durch die Stadt zog regelmäßig der Geruch frisch aufgesetzter Maische“, erinnert sich auch Bürgermeister Andreas Weiher. „Das gehörte einfach dazu.“

 

Aber schon lange zieht der Maische-Geruch nicht mehr durch die Stadt. Bereits 2001 wurde die Produktion der Brauerei eingestellt – die Gebäude standen seitdem leer oder wurden als Lager zwischengenutzt. Der erste Baustein eines Strukturwandels auf dem Brauerei-Areal war Anfang 2018 der Rückbau des Sudhauses im Schlosshof. Es folgte das Tanklager hinter dem Marstall im vergangenen Jahr, aktuell wird der historische Marstall selbst von den Einbauten der Bierwannen und Infrastruktur der Brauerei befreit. Die nun anstehende Freimachung des Geländes ist der nächste Teilschritt im Veränderungsprozess. Bürgermeister Andreas Weiher erinnert daher: „Der Rückbau der Gebäude zur Bierherstellung ist für uns ein Abschied, aber auch gleichzeitig der Aufbruch in eine neue Zeit.“

 

Zwischen Schlosspark und Wittgenborner Straße werden alle Gewerbehallen zurückgebaut. Einzig das von den Ärzten zwischengenutzte Gebäude bleibt zunächst noch bestehen. Anfang Februar sollen die Bauarbeiten beginnen und ca. zwei Monate andauern. Die Stadt Wächtersbach ist bemüht, den Zeitraum der Beeinträchtigung möglichst gering zu halten. Alle Anlieger der Baustelle wurden in einer Veranstaltung am 21.01.2020 direkt und umfassend über das Vorhaben informiert.

 

Der nördliche Teil des Grundstückes soll ab 01.03.2020 bis zur Neuerrichtung des Altstadtparkhauses als Parkplatzfläche für Angestellte und Besucher des Rathauses dienen (siehe Plan). Die Zufahrt erfolgt über die ehemalige Werkszufahrt unterhalb des Musikzuges von der Wittgenborner Straße aus. Der Fußweg ins Rathaus verläuft entlang der Wittgenborner Straße und dem Schlosshof. Es werden zwei Fußgängerübergänge eingerichtet, innerhalb dieses Teilabschnitts wird die Geschwindigkeit auf 30 km/h herabgesetzt. Da das für alle Bürger zunächst ungewohnt ist, wird die Stadt Wächtersbach den Weg ausreichend beschildern.

 

Zuschüsse für den Rückbau erhält die Stadt von der Europäischen Union im EFRE-Programm. Im Rahmen dieses Strukturfonds werden nachhaltige Projekte der Stadtentwicklung gefördert. Mit der Freimachung des Geländes wird auch Platz geschaffen für den Neubau eines Altstadtparkhauses. Die lineare Struktur des Kuhstalls wird mit dem Parkhaus wieder aufgegriffen - bald finden hier Autos der Bürger und Besucher ihren Einstellplatz. „Die Transformation der ehemaligen Brauerei-Flächen ist eine große Chance für die Stadtentwicklung und greift genau die Förderziele der EU auf,“ so Ulrike Hesse von Rittmannsperger Architekten. Und weiter: „Über eine Wiedernutzung der brachliegenden, versiegelten Gewerbegrundstücke kann ein Neuflächenverbrauch im Außenbereich vermieden werden. Diese aktive Innenentwicklung ist Teil der Gesamtstrategie der Stadt Wächtersbach zur Neuentwicklung des historischen Stadtkerns.“

 

Hintergrundinformation:

Nach der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ in 2017 hat sich Wächtersbach 2018 ebenfalls erfolgreich um eine Förderung aus dem Programm EFRE - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung - bemüht. Die Europäische Union unterstützt Kommunen bei der Revitalisierung von Siedlungsflächen. Ziel des Programms ist es, brachliegende Flächen einer neuen nachhaltigen Nutzung zuzuführen und damit die Lebensqualität in Städten und Gemeinden zu verbessern.

 

Informationen hierzu finden Sie unter: www.waechtersbach-online.de und https://wirtschaft.hessen.de/landesentwicklung/europaeischer-strukturfonds

 

Foto zu Meldung: Abschied von Brauerei in Wächtersbach

Informationsveranstaltung zur Sanierung Stadtkern Wächtersbach

(10.12.2019)

Ein weiteres, mögliches Förderprogramm für Eigentümer und Eigentümerinnen

Im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau in Hessen“, welches bereits im Stadtkern Wächtersbach läuft, soll nunmehr auch geprüft werden, ob für Teile dieses Stadtumbaugebiets als zusätzliche Fördermöglichkeit auch ein Sanierungsgebiet nach Baugesetzbuch festgelegt werden kann. Zu diesem Zweck hatte die Stadt Wächtersbach zu einer Informationsveranstaltung am Montagabend in die Heinrich-Heldmann-Halle geladen, in der diese Thematik ausführlich vorgestellt und die möglicherweise hiervon betroffenen Eigentümer*innen befragt werden sollten.

Bürgermeister Andreas Weiher führte dazu einleitend aus, dass durch die mögliche Ausweisung als Sanierungsgebiet ein weiteres Angebot geschaffen werden könnte, um Eigentümer*innen von Immobilien bei der Modernisierung zusätzlich finanziell zu unterstützen. Aus diesem Grund wurde das Büro Rittmannsperger Architekten GmbH aus Darmstadt, welches auch die Umsetzung des Stadtumbauprogramms betreut, zur Erstellung sogenannter „Vorbereitender Untersuchungen“ beauftragt.

Ulrike Hesse vom beauftragten Büro erläuterte anfangs nochmals die bereits bestehenden finanziellen Fördermöglichkeiten durch direkte Zuschüsse, die sich bereits jetzt schon durch das Programm Stadtumbau für die betroffenen Eigentümer*innen ergeben. Im Anschluss daran stellte ihre Kollegin Sandra Herrmann den momentanen Stand der Vorbereitenden Untersuchungen, die die gesetzliche Voraussetzung für eine mögliche förmliche Festlegung eines Sanierungsgebietes sind, dar.

Als dritter Referent von Rittmannsperger Architekten stellte der für den Bereich Stadtsanierung ausgewiesene Fachmann Michael Meyer die Chancen weiterer Förderungsmöglichkeiten in einem Sanierungsgebiet vor. Diese lägen nach seiner Aussage neben der kostenlosen Beratung in Modernisierungsangelegenheiten vor allem in der Möglichkeit der erhöhten Abschreibung von baulichen Investitionen an den zu sanierenden Gebäuden. So könnten Eigentümer*innen umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen bis zu 100 % - ähnlich wie bei denkmalgeschützten Gebäuden - steuerrechtlich geltend machen. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass der Modernisierungswillige die Maßnahmen vorher mit der Stadt Wächtersbach oder dem hierfür beauftragten Sanierungsberater abgestimmt hat und diese im Rahmen einer Modernisierungsvereinbarung festgelegt worden sind. Nach vertragsgerechter Umsetzung erhielten dann die Eigentümer*innen laut Meyer die Bescheinigung für das Finanzamt.

Nach den Vorträgen hatten die anwesenden Bürger*innen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihre Kenntnisse und Wünsche bezüglich der Aufwertung des Untersuchungsgebietes einzubringen. Hierzu waren die Pläne ausgelegt worden und in intensiven Diskussionen konnten die Referenten weitere Informationen aufnehmen und einarbeiten.

Zum Abschluss der Veranstaltung stellte Michael Meyer die nächsten anstehenden Schritte dar, wonach zunächst die gewonnenen Informationen aus der Veranstaltung wie auch aus den mitgebrachten Fragebögen ausgewertet und eingearbeitet werden sollten. Die sich daraus ergebenden Ziele und Maßnahmen werden dann nochmals öffentlich vorgestellt. Sollten sich genügend Hinweise ergeben, die eine förmliche Festlegung eines Sanierungsgebietes ergeben, wären dann die städtischen Beschlüsse hierfür herbeizuführen. Auf Nachfrage erläuterten die Referenten des Büros, dass mit einer möglichen Ausweisung als Sanierungsgebiet im Sommer nächsten Jahres zu rechnen sei.

Die vorgestellte Präsentation wird baldmöglich auf der städtischen Homepage www.waechtersbach-online.de veröffentlicht.

Foto zu Meldung: Informationsveranstaltung zur Sanierung Stadtkern Wächtersbach

Stadt Wächtersbach erhält Fördermittel zur Umnutzung des Alten Amtsgerichts – das Warten hat sich gelohnt

(29.11.2019)

Land und Bund unterstützen die Stadt Wächtersbach mit 2,245 Mio. EUR

Vor wenigen Tagen haben Stadtrat Werner Jung und Nico Agostini, städtischer Mitarbeiter im Liegenschaftsamt, in Wiesbaden den Förderbescheid von Tarek Al-Wazir, Hessischer Wirtschafts- und Wohnungsbauminister, in Empfang genommen. Die Stadt Wächtersbach hatte sich um Fördermittel zur Umnutzung des Alten Amtsgerichts beworben und eine Zusage erhalten.

Als Symbol für die Aufnahme in das Programm Städtebauförderung erhielt die Stadt Wächtersbach einen Apfelbaum der Sorte „Naumburger Schafsnase“ geschenkt. Dieser hat seinen Platz im Amtsgerichtsgarten gefunden. Die Förderzusage in Höhe von 2.245.200 Euro ist für die zukünftige Nutzung des Alten Amtsgericht bestimmt, hierin sind 1,871 Mio. Euro Finanzhilfe des Bundes enthalten.

Das Gebäude sowie der weitläufige Garten rund um das Alte Amtsgericht werden nach der Durchführung der Maßnahme zukünftig „als Haus für Jung und Alt“ zur Verfügung stehen. Hier entwickelt die Stadt Wächtersbach weitere Betreuungsplätze für unter 3-jährige Kinder. Ein Stockwerk ist für die Einrichtung einer Seniorentagespflege vorgesehen.

Bürgermeister Andreas Weiher: „Wir sind sehr froh über die Förderung von Land und Bund. Sie hilft uns, dieses zukunftsweisende Projekt umzusetzen. Das ist echte Generationenpflege, inmitten des Stadtkerns. Bobby-Car trifft Rollator - im besten Sinne“.

Foto zu Meldung: Stadt Wächtersbach erhält Fördermittel zur Umnutzung des Alten Amtsgerichts – das Warten hat sich gelohnt

Dokumentation der Bürgerinformationsveranstaltung

(21.08.2019)

Aktueller Sachstandsbericht zur Bürgerinformationsveranstaltung vom 21.08.2019

Schloss Wächtersbach – Restauration auf der Zielgeraden

(25.06.2019)

Wächtersbach. Ein stolzes Alter von mehr als 830 Jahren kann das Wächtersbacher Schloss aufweisen. Als „die Geburtsstätte Wächtersbachs“ bezeichnet Bürgermeister Andreas Weiher das geschichtsträchtige Gebäude inmitten der Wächtersbacher Altstadt, das einmal ein Wasserschloss gewesen ist. Bis zum Jahr 2017, dem Zeitpunkt der Sanierung, stand das Schloss zunächst 38 Jahre ungenutzt und verfiel mehr und mehr. Doch seit März 2017 – hier fand die symbolische Grundsteinlegung statt – hat sich in und am Gebäude gewaltig viel getan.

Das aktuelle Luftbild zeigt die maßgeblichen außen sichtbaren Fortschritte – so ist das Dach fertig gestellt. Die gesamte Gebäudehülle ist eingerüstet und mit den Außenputzarbeiten wurde begonnen: Nach Abschluss der Putzabnahmen unter Begleitung des Restaurators, Sicherung und Ausbesserung des Bestandsmauerwerkes sowie Sicherung von historischen Putzresten wurde mit der Wiederherstellung der Außenwandputzflächen begonnen. Zum größten Teil ist bereits der speziell für das Schloss gemischte Kalkunterputz aufgetragen. Nach Durchtrocknung der Unterputze soll noch, im Juli beginnend, der Oberputz aufgezogen werden. Parallel zu den Außenputzarbeiten finden Arbeiten durch die Steinmetze zur Ausbesserung und Restaurierung der Sandstein- Fenster- und -Türgewände sowie der Bauzier statt.

 

Um das Schlossgebäude herum wurde Luft und Raum geschaffen, indem das ehemalige Sudhaus im Hof sowie die Gärtanks hinter dem Marstall – dank EU-Fördermittel – zurück gebaut werden konnten.

Die Stadtverwaltung soll im ersten Halbjahr 2020 in das Schloss einziehen. Weiterhin werden dann dort ein Restaurant, ein Biergarten sowie ein größerer Saal für  Versammlungen und Feierlichkeiten zur Verfügung stehen. Eine besondere Rolle wird zukünftig die romantische Schlosskapelle spielen, sie wird als Trauzimmer „die angesagte Hochzeitslokation“ werden, weiß Bürgermeister Andreas Weiher zu berichten.

Im Jahr 2020/2021 geht es dann an die Schlossparkgestaltung als nächstes großes Stadtprojekt, so die Pressemeldung von Bürgermeister Andreas Weiher. In Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt und Bürgerbeteiligung wird dann ein Parkpflegewerk erarbeitet. 

Die Spendenaktion „Wie werden Sie selbst Meilenstein der Stadtgeschichte“ wurde vor wenigen Wochen gestartet und findet große Resonanz in der Bürgerschaft sowie bei Firmen und Unternehmen. „Jeder kann sich mit einer Spende im Schloss verewigen“, erklärt Bürgermeister Weiher dazu. Man könne eine Spendenerklärung ausfüllen und diese an den Förderverein Schloss+Park 2001 e.V. richten. Die Summen werden auf einem Sonderkonto des Vereins verwahrt und später zweckgebunden für Verschönerungen an und um das Schloss verwendet. Der Verein erteilt sodann die Spendenquittung sowie einen Stiftungsbrief. Hierzu stellt Bürgermeister Andreas Weiher klar: „Für die bauliche Finanzierung oder den Verein wird das Spendengeld ausdrücklich nicht verwendet“.

Als Zwischenresümee wolle er festhalten, dass er insgesamt mit der Entwicklung des Schlossprojektes und mit dem Fortgang der Bauarbeiten sehr zufrieden sei. Er sei zuversichtlich, was die Fertigstellung in 2020 betreffe. Bei allen Beteiligten sei die Vorfreude auf die Eröffnung in 2020 als Stadtverwaltung sowie als Begegnungsstätte für die Wächtersbacher deutlich spürbar, so Bürgermeister Andreas Weiher. 

 

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Schlosspark Wächtersbach – Gartendenkmalpflegerisches Leitkonzept

(12.06.2019)

Im Rahmen des Stadtumbaus soll der Schlosspark neu gestaltet werden.

Hierzu gab es mehrere Bürgerbeteiligungen und auch in jüngster Zeit eine öffentliche Diskussion in der Lokalpresse. Zur Qualifizierung der Diskussion möchte die Stadt Wächtersbach nun in Absprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen ein Auszug aus dem Gartendenkmalpflegerischen Leitkonzept, welches im Auftrag des Landesamtes erstellt wurde, veröffentlichen.

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Anreizprogramm

(03.05.2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Ihr Interesse an einer Teilnahme am Anreizförderprogramm wollen Sie uns bitte per Email an folgende Anschrift mitteilen: stadtumbau@stadt-waechtersbach.de

 

Danach bitten wir insbesondere zu beachten, dass zunächst ein Beratungsgespräch durch das Stadtumbaumanagement erforderlich ist. Ansprechpartnerin beim zuständigen Planungsbüro Rittmannsperger Architekten GmbH, welches uns im Rahmen des Stadtumbaumanagements betreut,  ist Frau Ulrike Hesse, Tel. 06151-968036, E-Mail: ulrike.hesse-da@rittmannsperger.de. Erst danach kann eine Antragstellung erfolgen. Mit der Umsetzung der Maßnahme darf erst nach Unterzeichnung der Fördervereinbarung durch die Stadt Wächtersbach begonnen werden.

 

Nachstehendes Ablaufschema bitten wir zu beachten.

 

  1. Beratungsgespräch durch das Stadtumbaumanagement (SUM): Klärung förderfähige Gegenstände, formale Bedingungen, stadtgestalterische Beratung
  2. Antragstellung Formular inkl. Anlagen (Kostenangebote, Planunterlagen)
  3. Prüfung Antrag durch das SUM mit Erarbeitung eines Fördervorschlages
  4. Erarbeitung einer Fördervereinbarung durch das SUM (Unterschrift Eigentümer)
  5. Beratung und Beschluss der Fördervereinbarung (inkl. Förderung) durch den Magistrat (Unterschrift Stadt)
  6. Umsetzung der Maßnahme durch den Antragsteller
  7. Einreichung der Rechnungen und Verwendungsnachweis durch den Antragsteller
  8. Prüfung der Rechnungen und Feststellung förderfähige Kosten durch das SUM
  9. Auszahlung der Mittel durch die Stadt

 

Nähere Informationen zum Anreizprogramm sowie das zugehörige Antragsformular steht unten zum Download zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Andreas Weiher

Bürgermeister

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Stadtumbau: Ergebnisse zum Treffen des Arbeitskreises "Brauerei"

(18.04.2019)

Das Protokoll, das Abstimmungsergebnis und die Präsenation zum Treffen des Arbeitskreises "Brauerei-Areal" vom 06.02.2019 wird zum Download zur Verfügung gestellt.

 

 

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Letzte Amtshandlung in Wächtersbach

(06.02.2019)

Heribert J. Vortmann geht in den Ruhestand

 

Wächtersbach. Heribert J. Vortmann ist Diplom-Ingenieur Städtebauarchitekt, Stadtplaner und war Projektleiter in der Wirtschaftsforschung und Landesentwicklung für die Hessen Agentur GmbH. Herr Vortmann blickt ab sofort auf 33 stolze Berufsjahre als Stadtplaner zurück.

 

In seinem letzten Berufsabschnitt hat Herr Vortmann zusammen mit dem Hessischen Umwelt-Ministerium, insbesondere Herrn Schwarting, die Stadt Wächtersbach im Förderprogramm des Stadtumbaus mit aller Tatkraft unterstützt. Durch zahlreiche persönliche Gespräche, Telefonate und schriftliche Korrespondenz hat Herr Vortmann die Stadt Wächtersbach bestmöglich für das langfristige Förderprogramm beraten.

 

Bei einem Rundgang durch das Schloss Wächtersbach am 21.01.2019 konnte sich Herr Vortmann einen Blick über den aktuellen Sanierungsstand verschaffen, aber auch andere Leuchtturmprojekte des Stadtumbaus, wie z. B. die Freistellung des Schlossinnenhofes (ehemals das Sudhausgebäude) begutachten.  Neben der Schlossbegehung wurden die Förderschwerpunkte für das Jahr 2019 zusammen mit Bürgermeister Andreas Weiher, Hauptamtsleiter Uwe Paul sowie Frau Ulrike Hesse vom Büro Rittmannsperger Architekten besprochen, die in der Bürgerbeteiligung in Form der Arbeitsgruppen „Brauerei“, „Altstadt“, „Schlosspark“ und der Lenkungsgruppe erörtert werden.

 

Bürgermeister Andreas Weiher bedankte sich bei Herrn Vortmann für die hervorragende Zusammenarbeit, die gute Beratung und die große Unterstützung im Bereich des Förderprogramms. „Ich wünsche Herrn Vortmann persönlich alles Gute für die Zukunft sowie  einen erholsamen Ruhestand und freue mich künftig auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Ansprechpartner der Hessen Agentur“, so Bürgermister Andreas Weiher abschließend.

Foto zu Meldung: Letzte Amtshandlung in Wächtersbach

Stadtumbau: Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept

(13.12.2018)

Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) zum Historischen Stadtkern von Wächtersbach ist unter unten aufgeführten Link einsehbar.

Foto zu Meldung: Stadtumbau: Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept

Stadt Wächtersbach informiert zu den nächsten Baumaßnahmen rund ums Schloss, das Brauereigelände und den Stadtumbau

(20.08.2018)

Nebengebäude am Marstall werden entkernt und zurück gebaut

 

Der Rückbau und die Entsorgung der ehemaligen Brauerei Tank- und Lagergebäude stehen an. Diese Gebäude Nähe Marstall werden zunächst entkernt und dann zurück gebaut.

 

Über diese nächsten Bauabschnitte zur Umstrukturierung des Brauereigeländes berichtet die Stadtverwaltung in ihrer Pressemeldung. Beginnen wolle man mit dem Einrichten der Baustelle ab dem 27. August. Zunächst müssen Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden, es werden Arbeits- und Schutzgerüste aufgestellt und mit Netzen abgehängt. Die Schlossstraße muss gesperrt und mittels Bauzaun gesichert werden.

 

Am 9. September dann werden die Abbrucharbeiten mit dem Entfernen der Dachkonstruktionen beginnen und den Arbeiten im Inneren der Gebäude. Hier kommen elektromotorisch betriebene Maschinen zum Einsatz, um Lärm- und Schadstoffemissionen  auf ein geringes Maß zu reduzieren. Auch beim Mauerwerks- und Betonabbruch will man erschütterungsarm arbeiten, um das Lebens- und Wohnumfeld der dortigen Anwohner so störungsfrei als möglich zu halten, sagt Architekt Dirk Pankratz abschließend zu seinen Ausführungen der nächsten Bauschritte zum derzeitigen Stadtumbau Wächtersbach.

Verkehrszählungen im Rahmen des Stadtumbaues

(19.04.2018)

Wächtersbach. Im Rahmen des Projektes "Stadtumbau" und der damit verbundenen Erstellung eines Verkehrskonzeptes, werden im Zeitraum vom 19. bis 21. April 2018 Verkehrszählungen durch die beauftragte Firma durchgeführt.

 

Dazu werden notwendige technische Geräte (Videokamera und Seitenradargerät) im Umfeld aufgebaut und Zählgeräte im Seitenraum befestigt; je nach Örtlichkeit z.B. an Lampenmasten. Bei der Montage wird darauf geachtet, dass keine Sichteinschränkungen o.ä. entstehen, die Verkehrssicherheit gewährleistet bleibt und auch die Einengung von Gehwegen vermieden wird.

 

Die Videoaufnahmen erlauben es, die verkehrsrechtlich relevanten Aussagen zu erfassen. Die Bildqualität ist jedoch bewusst reduziert, sodass datenschutzrechtliche Belange nicht tangiert werden (Personen oder Fahrzeugkennzeichen können nicht erkannt werden). Der Abbau der Geräte ist für die darauffolgende Kalenderwoche geplant.

 

Um ein Gespühr dafür zu erhalten, wie die Gerätschaften aussehen und welche Auswertungen damit durchgeführt werden, steht unten ein entsprechendes Datenblatt zum Download zur Verfügung.

Foto zu Meldung: Verkehrszählungen im Rahmen des Stadtumbaues

Stadtumbau: Protkoll zum Treffen des Arbeitskreises "Schlosspark"

(23.03.2018)

Das Protokoll zum Treffen des Arbeitskreies "Schlosspark" vom 05.02.2018 steht unten zum Download zur Verfügung.

Foto zu Meldung: Stadtumbau: Protkoll zum Treffen des Arbeitskreises "Schlosspark"

Stadtumbau: Protkoll zum Treffen des Arbeitskreises "Historische Altstadt"

(23.03.2018)

Das Protokoll zum Treffen des Arbeitskreies "Historische Altstadt" vom 05.02.2018 steht unten zum Download zur Verfügung.

Foto zu Meldung: Stadtumbau: Protkoll zum Treffen des Arbeitskreises "Historische Altstadt"

Stadtumbau: Einladung des Arbeitskreis „Schlosspark und Freiflächen“

(30.01.2018)

Liebe Mitstreiter,

 

wir möchten Sie zu nächsten Gesprächsrunde „Schlosspark und Freiflächen“ am

 

Montag, den 05. Februar 2018 um 18.30 Uhr (bis ca. 20:30) im Marstall am Schloss

 

einladen.

Anknüpfend an die Beteiligung im Juni 2017 möchten wir Ihnen die Darstellung des Parks und der Maßnahmen im Integrierten Stadtentwicklungskonzept näher bringen. Weiterhin möchten wir die historischen Grundlagen des Parks sowie die Vorstellungen des Denkmalschutzes darlegen, um in Anschluss gemeinsam darüber zu diskutieren.

 

Über eine rege Beteiligung würden wir uns freuen – bitte geben Sie uns für organisatorische Zwecke eine Rückmeldung, ob Sie dabei sind.

 

Herzliche Grüße

i.A. Ulrike Hesse

 

Rittmannsperger Architekten GmbH
Ludwigshöhstraße 9
64285 Darmstadt
Fon (06151) 96800 Fax (06151) 968012

Foto zu Meldung: Stadtumbau: Einladung des Arbeitskreis „Schlosspark und Freiflächen“

Stadtumbau: Einladung des Arbeitskreis "Historische Altstadt"

(30.01.2018)

Liebe Mitstreiter,

 

wir möchten Sie zum nächsten Arbeitskreis „Historische Altstadt“ am

 

Montag, den 05. Februar 2018 um 18.30 Uhr (bis ca. 20:30) im Marstall am Schloss

 

einladen.

Anknüpfend an die Beteiligung im Juni 2017 möchten wir Ihnen die Darstellung der Altstadt und der Maßnahmen im Integrierten Stadtentwicklungskonzept näher bringen. Außerdem möchten wir Ihnen die für 2018 vorgesehenen Schritte erläutern.

Im Anschluss wollen wir gemeinsam über Mittel und Möglichkeiten diskutieren, die Altstadt qualitätsvoll weiter zu entwickeln.

 

Über eine rege Beteiligung würden wir uns freuen – bitte geben Sie uns für organisatorische Zwecke eine Rückmeldung, ob Sie dabei sind.

Gern können Sie auch Einwohner und Gebäudeeigentümer der Altstadt informieren, die noch nicht im Verteiler sind – hier bitten wir ebenfalls um eine kurze Anmeldung per mail oder Telefon.

 

Herzliche Grüße

i.A. Ulrike Hesse

 

Rittmannsperger Architekten GmbH
Ludwigshöhstraße 9
64285 Darmstadt
Fon (06151) 96800 Fax (06151) 968012

Foto zu Meldung: Stadtumbau: Einladung des Arbeitskreis "Historische Altstadt"

Bürgerversammlung Wächtersbach

(30.11.2017)

Schloss, Stadtumbau und Bahnstreckenausbau treffen auf großes Interesse

 

Am Dienstag, dem 28. November 2017 hat Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Koch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wächtersbach zur diesjährigen Bürgerversammlung eingeladen. Circa 200 Bürgerinnen und Bürger nahmen die Einladung wahr und wurden umfangreich über die aktuellen Stände der Sanierungs- und  Umbaumaßnahme des Schlosses, den Stadtumbau „Historischer Stadtkern“ und den geplanten Bahnstreckenausbau bzw. Neubau informiert.

 

Zum Thema Schloss berichteten Bürgermeister Andreas Weiher mit dem zuständigen Architekten Dirk Pankratz insbesondere über die künftige Nutzung der jeweiligen Geschosse. Bürgermeister Weiher erläuterte zudem die Kostenprognose, stellte parallel dazu die Fördereinnahmen vor und machte deutlich, dass die Stadt sowohl zeitlich als auch finanziell zum genannten Projekt weitgehend im Plan stehe. Architekt Pankratz stellte einzelne Bauabschnitte vor, insbesondere wurde hier der umfangreiche Bauabschnitt des Daches aufgezeigt und dass die Stadt die bestmögliche Erhaltung geschichtsträchtiger Gewerke in Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde sicherstellen möchte.

 

Zum nächsten Thema überleitend berichtete Bürgermeister Andreas Weiher, dass die Stadt sich glücklich schätzen kann, in den Genuss des Förderprogramms „Stadtumbau Hessen“ zu kommen und machte deutlich, dass künftige investive Maßnahmen insbesondere im Bereich des ehemaligen Brauereigeländes, die der Stadt zu Gute kommen, niemals aus Eigenmittel zu stemmen gewesen seien und nun durch die Aufnahme in das Förderprogramm „Stadtumbau Hessen“ und den daraus resultierenden Zuwendungsbescheiden des Landes realisierbar sind. Frau Hesse vom Büro Rittmannsperger Architekten referierte zum Thema Stadtumbau „Historischer Stadtkern Wächtersbach“ und stellte kurz das Stadtumbaugebiet dar, welches sich vom Brauereiareal südöstlich zum Bahnhof Wächtersbach hin abgrenzt. Frau Hesse machte den Ablauf und die Beteiligung des integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts deutlich und freute sich über die bisherige rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, welche sich in der Sitzung der Arbeitskreise und der Lenkungsgruppe aber auch am Tag der Städtebauförderung wiederspiegelten. Das integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept, das auch fortgeschrieben werden kann, ist Grundlage für die langfristige Förderung (10-14 Jahre) durch das Land Hessen und beinhaltet unter anderem die Charakteristik des Untersuchungsgebiets, Entwicklungsziele sowie Maßnahmen und Projekte. Frau Hesse präsentierte zudem teilräumliche Gebiete innerhalb des Stadtumbaugebiets. Diese sind „Brauerei“, „Altstadt“, „Schlosspark“ und „Zwischen Altstadt und Bahnhof“. Für das Jahr 2018 sind als erste Maßnahmen, die unter anderem aus den Arbeitskreisen resultierten, zum Beispiel die Erstellung eines Verkehrskonzepts, der Rückbau des Sudhauses und Brauereieinbauten sowie ein Anreizprogramm für Private geplant. „Ein großer Dank gilt bereits heute dem Architektenbüro Rittmannsperger Architekten, insbesondere Frau Ulrike Hesse und Herrn Michael Böhme, die bis jetzt hervorragende Arbeit geleistet haben“, so Bürgermeister Weiher abschließend zum Thema Stadtumbau.

 

Zum letzten Themenpunkt am Abend übergab Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Koch Bürgermeister Weiher das Wort zur Bahn. Hierzu machte Bürgermeister Weiher deutlich, dass Wächtersbach unmittelbar von den Plan-Varianten II - VII durch den künftigen Schienenverkehr samt Tunnel, Brücken und den vorherigen Baustellen betroffen sein wird und mittelbar aufgrund des steigenden Zugverkehrs auch durch die Variante I. Hierzu referierte als Sachkundiger Christian Behrendt, der den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen vorstellte. Interessant hierbei war unter anderem auch der Zusammenhang mit übergeordneten Trassierungen wie z.B. die ICE-Linie Essen – München. In einer anschließenden Fragerunde stand Frau Julia Katzenbach-Trosch von der DB Netz AG zur Verfügung. Aus den Fragen der Bürgerinnen und Bürger ging deutliche Kritik an die Deutsche Bahn hervor. Zum einen gab es Enttäuschung darüber, dass der aktuelle Planungsstand keine Neuigkeiten bezogen auf eine finale Trassenvariante bzw. Wegfall einzelner Varianten ergab und zum anderen haben Bürgerinnen und Bürger ihren Unmut kund getan, da die Variante V bezogen auf Wächtersbach immer noch im Planungsprozess enthalten ist und für das bloße Auge das „Schutzgut Mensch“ zu wenig Beachtung finde. Außerdem wurde die gleichwertige, vertiefende Untersuchung und transparente Darstellung Varianten Dritter (sog. Var. VIII) gefordert. Frau Julia Katzenbach-Trosch ging auf die Fragen ein, beantwortete diese und appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, dem Projekt Vertrauen zu schenken und erklärte, dass die Bahn zusammen mit Fachleuten das bestmögliche Ergebnis erzielen möchte.

Foto zu Meldung: Bürgerversammlung Wächtersbach

Dokumentation und Impressionen zum Bürgerdialog vom 10.06.2017

(22.06.2017)

Die Dokumentation der Fa. Rittmannsperger zum Bürgerdialog vom 10.06.2017 steht nun zum Download zur Verfügung. Außerdem haben wir ein paar Impressionen vom Veranstaltungstag hinzugefügt.

Foto zu Meldung: Dokumentation und Impressionen zum Bürgerdialog vom 10.06.2017

Dokumentation zum Tag der Städtebauförderung

(22.06.2017)

Den diesjährigen „Tag der Städtebauförderung“ nahm die Stadt Wächtersbach zum Anlass, das Stadtumbauprogramm in Wächtersbach mit einer kleinen Veranstaltung offiziell zu starten und alle Bürger über die Programminhalte und den Ablauf zu informieren. Die Dokumentation für die Hessen Agentur GmbH steht unten zum Download zur Verfügung.

Foto zu Meldung: Dokumentation zum Tag der Städtebauförderung

Bürgerbeteiligung zum Stadtumbau Wächtersbach

(01.06.2017)

Im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau findet am Samstag, den 10.06.2017 die Bürgerbeteiligung von 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr im Marstall am Schloss Wächtersbach statt. Bürgermeister Andreas Weiher (SPD) und das Planungsbüro Rittmannsperger Architekten aus Darmstadt laden alle interessierten Bürger der Stadt ein, sich aktiv in den Prozess einzubringen.

 

Welche Defizite und Chancen sehen die Bürger im Stadtumbaugebiet? Wie soll das Gebiet in 20 Jahren aussehen? Welche Projektideen schlummern schon in den Köpfen? In drei parallelen Arbeitskreisen zu den Themen „Historische Altstadt“, „Schlosspark“ und das „Ehemalige Brauereiareal“ können Bürger zu diesen Fragen miteinander diskutieren, beraten und ihre Ergebnisse im Anschluss allen anderen präsentieren. Für jeden Teilnehmenden besteht nach einem Mittagsimbiss die Möglichkeit, die eigenen Gedanken zu den parallelen Arbeitsthemen in einem Rundgang einzubringen.

 

Eine erste Informationsmöglichkeit zum Förderprogramm nahmen viele Neugierige bereits am „Tag der Städtebauförderung“ im Mai wahr. In Rundgängen durch das Schloss und die Brauereigebäude konnten sich Bürgen ein Bild vor Ort vom Zustand der Gebäude und vom Fortschritt der Baustelle machen. Hier haben sich bereits über 50 Bürger in die Teilnehmerlisten der Arbeitskreise eingetragen, per Email an die Adresse: stadtumbau@stadt-waechtersbach.de erfolgten weitere Voranmeldungen. In einer Sammelbox wurden den Bearbeitern des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) aber auch erste Projektideen und Anregungen hinterlassen.

                                                                                                                    

Nun hoffen die Veranstalter auf eine rege Teilnahme am Beteiligungstag: „Hier haben die Bürger das Wort. Ihre Vorstellungen und Gedanken erhalten auf dieser Veranstaltung ausreichend Raum und Zeit. Es ist ein Angebot zu einem Austausch der Bürger untereinander, mit der Stadt und uns als Bearbeitern.“ So Projektleiterin Ulrike Hesse vom Planungsbüro Rittmannsperger Architekten. Eine spontane Teilnahme ist jederzeit möglich, eine Anmeldung per Email erleichtert jedoch die Organisation.

 

 

Hintergrundinformation Programm:

2016 wurde Wächtersbach in das Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau in Hessen“ aufgenommen, welches Kommunen bei der Anpassung an die baulichen, infrastrukturellen und klimatischen Herausforderungen von Heute und Morgen unterstützt. Während des zehnjährigen Förderzeitraums sollen Kommunen mithilfe der Fördermittel in die Lage versetzt werden, städtebauliche Maßnahmen umzusetzen und sich beispielsweise mit den Grün- und Wasserflächen, den Folgen des Klimawandels vor Ort sowie der Wohnraumversorgung zu beschäftigen. Wichtige Bausteine in Wächtersbach sind insbesondere die historische Altstadt, der Schlossgarten und das ehemalige Brauereigelände. Im Laufe des aktuellen Jahres werden in der Planungsphase die Weichen für die Umsetzung der Projekte im Stadtkern von Wächtersbach gestellt.

 

Hintergrundinformation Rittmannsperger:

Mit der Erarbeitung beauftragt wurde das Darmstädter Planungsbüro Rittmannsperger Architekten GmbH, ein unabhängiges, mittelständisches Büro mit langjährigen Erfahrung in der Planung und Umsetzung aller Städtebauförderprogramme. Das Konzept bildet die zwingend erforderliche Grundlage für die Investitionsförderung der folgenden Jahre im Stadtumbauprogramm.

Foto zu Meldung: Bürgerbeteiligung zum Stadtumbau Wächtersbach

Stadtumbau: Präsentation aus der Stadtverordnetenversammlung

(22.05.2017)

In ihrer Sitzung vom 18.05.2017 erhielt die Stadtverordnetenversammlung seitens der Rittmannsperger Architekten GmbH weitere Informationen Stadtumbau "Historischer Stadtkern Wächtersbach", inbesondere zum integrierten städtbaulichen Entwicklungskonzept. Die Präsentation steht unten zum Download zur Verfügung.

Foto zu Meldung: Stadtumbau: Präsentation aus der Stadtverordnetenversammlung

Auftaktveranstaltung zum "Stadtumbau"

(16.05.2017)

Im Nachgang zur Auftaktveranstaltung des Projektes "Stadtumbau" im Rahmen des Tages der Städtbeauförderung stehen hier die weitere Informationen sowie Pressemeldungen zum download zur Verfügung.

Foto zu Meldung: Auftaktveranstaltung zum "Stadtumbau"

Stadtumbauprogramm „Historischer Stadtkern Wächtersbach“:

(15.05.2017)

Großes Bürgerinteresse am Tag der Städtebauförderung im Gartensaal

 

 

Den diesjährigen Tag der Städtebauförderung  in Wächtersbach haben ca. 120 Bürgerinnen und Bürger bei Sonnenschein im Gartensaal der Rentkammer wahrgenommen, um sich  ein Bild über das Stadtumbauprogramm „Historischer Stadtkern Wächtersbach“ zu verschaffen. Dabei stellte Bürgermeister Andreas Weiher zusammen mit Frau Ulrike Hesse und Herrn Michael Böhme vom Büro Rittmannsperger Architekten das umfassende Stadtumbauprojekt vor und machten deutlich, dass die Einbindung der Bürgerschaft im Planungsprojekt von großer Bedeutung ist.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Stadtentwicklungsprozess konnten sich hierzu in die Arbeitskreise Schlossgarten, ehemalige Brauerei und historische Altstadt eintragen. Am Samstag, dem 10.06.2017 um 10:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr treffen sich die Arbeitskreise zum Workshop im Marstall des Schlosses.

Diejenigen Interessierten, die am Tag der Städtebauförderung nicht teilnehmen konnten, können sich auch noch nachträglich mit dem Namen, E-Mail-Adresse und Telefonnummer unter stadtumbau@stadt-waechtersbach.de anmelden.

 

Neben der Vorstellung des Stadtumbauprojekts konnte man die Schlossbaustelle mit Herrn Pankratz vom Büro Pankratz + Partner Architekten sowie die historischen Brauereigebäude besichtigen.

 

 

Bürgermeister Weiher erwähnt abschließend, dass neben den Arbeitsgruppen eine Lenkungsgruppe eingerichtet werden soll. Dieses beratende Gremium wird den gesamten 10 jährigen Stadtumbauprozess begleiten. Die Lenkungsgruppe wird unpolitisch besetzt sein. Dadurch wird der Stellenwert der basisorientiert Bürgerbeteiligung in Wächtersbach besonders ernst genommen, so Bürgermeister Weiher.

 

Zur Voraussetzung der Bildung einer lokalen Partnerschaft/Lenkungsgruppe  und die erforderliche Zusammenarbeiten mit den Akteuren vor Ort wurde bereits im Rahmen des gefassten Grundsatzbeschlusses der Stadtverordnetenversammlung zur Antragstellung im Februar vergangenen Jahres hingewiesen.

 

Foto Stadt Wächtersbach – zur Veröffentlichung frei gegeben

Foto zu Meldung: Stadtumbauprogramm „Historischer Stadtkern Wächtersbach“:

Einladung des Bürgermeisters zum Städtebautag am 13.05.2017

(06.05.2017)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

den diesjährigen Tag der Städtebauförderung nimmt die Stadt Wächtersbach zum Anlass, das

 

Stadtumbauprogramm
„Historischer Stadtkern Wächtersbach“

 

mit einer kleinen Veranstaltung offiziell zu starten und alle Bürgerinnen und Bürger über die Programminhalte und den Ablauf in Wächtersbach zu informieren.

 

Ich lade Sie daher herzlich am

 

Samstag, den 13.Mai 2017

 

Gartensaal der Rentkammer
(Schlossstraße 11, Schloss Wächtersbach)

 

ein.

 

Folgendes Programm erwartet Sie:

 

  • 11:00 Uhr: Offizielle Begrüßung durch Bürgermeister Andreas Weiher
  • 11:20 Uhr: Informationen zum Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau durch Vertreter des Büros Rittmannsperger Architekten GmbH
  • Im Anschluss: Vorstellung der Bürgerbeteiligung und Eintragung in die Arbeitskreise
    • Schlossgarten
    • Ehemalige Brauerei
    • Historische Altstadt
  • 12:00 Uhr: Rundgang über die Schlossbaustelle mit einem Vertreter des Büro Pankratz + Partner Architekten mbB
  • Alternativ: Öffnung der historischen Brauereigebäude

 

Gegen 13:00 Uhr wird unsere Veranstaltung zu Ende sein.

 

Ich würde mich freuen, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu können.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Andreas Weiher

Bürgermeister der
Stadt Wächtersbach

Foto zu Meldung: Einladung des Bürgermeisters zum Städtebautag am 13.05.2017

Projekt Stadtumbau in Wächtersbach beginnt

(07.04.2017)

Bürger können sich am „Tag der Städtebauförderung“ zum neuen Projekt der Stadt informieren.

 

Die Stadt Wächtersbach nimmt am diesjährigen bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ am 13.05.2017 mit einem eigenen Beitrag teil: Bürgermeister Andreas Weiher (SPD) und das Planungsbüro Rittmannsperger Architekten GmbH laden alle Interessierte ein, sich ab 11:00 Uhr vor dem Schloss zum neuen Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau „Historischer Stadtkern Wächtersbach“ zu informieren und die Schlossbaustelle zu besichtigen.   

 

„Der Stadtumbau ist für uns alle eine großartige Chance, unsere Altstadt weiter zu entwickeln. Ich freue mich darauf, diesen Prozess im konstruktiven Dialog mit den Bürgern Wächtersbachs zu gestalten.“ so Bürgermeister Andreas Weiher. 

 

Zunächst ist die Entwicklung eines „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ (ISEK) vorgesehen. Mit der Erarbeitung beauftragt wurde das Darmstädter Planungsbüro Rittmannsperger Architekten GmbH, ein unabhängiges, mittelständisches Büro mit langjährigen Erfahrung in der Planung und Umsetzung aller Städtebauförderprogramme. Das Konzept bildet die zwingend erforderliche Grundlage für die Investitionsförderung der folgenden Jahre im Stadtumbauprogramm. Aufbauend auf eine Analyse werden Ziele für das Gebiet im Stadtumbau entwickelt. Das  ISEK mit den darin beschriebenen Schwerpunktthemen bildet sozusagen das Drehbuch der Gebietsentwicklung. Im September diesen Jahres soll dem zuständigen Ministerium ein Entwurf vorgelegt werden. Nach Verabschiedung des Konzepts durch die Stadtverordnetenversammlung im Herbst beginnt die Umsetzung der Projekte mit einem Stadtumbaumanagement.

 

Frau Ulrike Hesse, Projektleiterin bei Rittmannsperger Architekten, erläutert: „Der Stadtumbau setzt klar auf eine organisierte und kontinuierliche Beteiligung der Bürger an der Stadtentwicklung als lokale Experten. Diese beginnt in der Konzeptphase und wird auch in der anschließenden Umsetzungsphase fortgeführt.“ So wird  im ersten Schritt eine Bürgerbeteiligung für Anfang Juni vorbereitet: Hier werden neben Stadtspaziergängen zur gemeinsamen Erforschung des Stadtumbaugebietes auch Workshops in drei Arbeitsgruppen für die Themen „Altstadt“, „Schloßpark“ und „Brauereiareal“ angeboten. Die Auseinandersetzung mit den Konsequenzen einer möglichen Freilichtbühne wird darin ebenfalls ein Baustein sein. Das Büro Rittmannsperger setzt im Erarbeitungsprozess auf Information, aber auch die Einholung von Meinungen und Kooperation mit allen Bürgern. Alle Wächtersbacher werden ermutigt, aktiv den Stadtumbau mitzugestalten.

 

Hintergrundinformation:

Wächtersbach hat sich 2016 erfolgreich um das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ bemüht und erhält über die nächsten 10 Jahre Fördermittel aus dem Bund-Land-Kommune Programm. Die Städtebauförderung unterstützt die Kommunen bei der Anpassung an die baulichen, infrastrukturellen und klimatischen Herausforderungen von Heute und Morgen. Ziel des Pro-gramms ist es, städtebauliche Maßnahmen zu Klimaschutz, Klimaanpassung sowie zur Anpassung an demografische und wirtschaftsstrukturelle Veränderungen in einem integrierten Ansatz zu vereinen.

Foto zu Meldung: Projekt Stadtumbau in Wächtersbach beginnt

Stadt Wächtersbach: Stadtumbau im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern

(20.03.2017)

Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gilt es nun die Chancen des Stadtumbaus zu planen und in die Tat umzusetzen, so eine Kurzmeldung von Bürgermeister Andreas Weiher. Mit der Erarbeitung des integrierten Handlungskonzepts ist das Fachbüro Rittmannsperger aus Darmstadt beauftragt. Teil der Konzepterarbeitung ist die Beteiligung aller Interessierten in den Arbeitsgruppen Altstadt, Schloßpark und Brauereiareal. Hier besteht für alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit ihre Ideen und Bedenken in den Prozess mit einzubringen. 

 

Die Vorbereitungen hierzu laufen und werden demnächst mit einer konkreten Terminplanung veröffentlicht, soweit der aktuelle Sachstand.

 

„Wir sollten diese Chance für Wächtersbachs Zukunft nutzen und froh darüber sein, dass mit der Sanierung des Schlosses der Startschuss dazu gegeben werden konnte. Ich freue mich darauf, am Samstag den 25. März um 11:00 Uhr viele Gäste zur symbolischen Grundsteinlegung am Schloss begrüßen zu dürfen“, so Bürgermeister Andreas Weiher abschließend.

Foto zu Meldung: Stadt Wächtersbach: Stadtumbau im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern

Stadt Wächtersbach ist im Hessischen Förderprogramm „Stadtumbau“:

(06.03.2017)

Derzeit entsteht Stadtentwicklungskonzept für „Historischen Stadtkern“

 

Die Stadt Wächtersbach ist in das Hessische Förderprogramm seit Oktober 2016 aufgenommen. Damit ist Wächtersbach mit dem Fördergebiet „Historischer Stadtkern“ neu im Bundes-/Länderprogramm „Stadtumbau in Hessen“.

 

Als nächster Schritt wird ein Stadtentwicklungskonzept ausgearbeitet werden, welches dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz und Landwirtschaft und Verbraucherschutz bis September 2017 vorgelegt werden wird.

 

Ein großer und bedeutender Teil der Kernstadt Wächtersbach umfasst den zukünftigen Gestaltungsraum. Die Gebietsabgrenzung enthält im Wesentlichen den „Historischen Stadtkern“ einschließlich der Brauerei und dem Schlossareal. Hier wird besonderes Augenmerk auf die zukünftige Nutzung des ehemaligen Brauereigeländes mitsamt dem Schloss und dem dazugehörigen Parkgelände gelegt werden. Auch die verbindende Achse der Poststraße bis hin zum Bahnhof soll mit berücksichtigt werden.

 

„Es werden spannende Jahre der Stadtentwicklung für unsere Kernstadt werden. Wir wollen das zukünftige „Gesicht“ unserer Altstadt positiv beeinflussen und entscheidend verbessern; dies wird mit einem integrierten Stadtentwicklungskonzept erreicht werden. Ein Fachplanungsbüro wurde hierfür beauftragt“, so Bürgermeister Andreas Weiher.  Zug um Zug werde damit der historische Kern Wächtersbachs neu strukturiert und für zukünftige Generationen – insbesondere auch für junge Menschen und Familien - lebenswert und vital erhalten.

 

„So wie bei den zahlreichen Dorferneuerungsmaßnahmen in den einzelnen Stadtteilen werde man die Bürgerinnen und Bürger natürlich mit in den Entwicklungsprozess einbinden und erwarte eine deutliche Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität für die Kernstadt im Altstadtbereich, so Bürgermeister Weiher zuversichtlich.

Foto zu Meldung: Stadt Wächtersbach ist im Hessischen Förderprogramm „Stadtumbau“:

Förderprogramm Stadtumbau in Hessen:

(01.03.2017)

Integriertes Stadtentwicklungskonzept für „Historischen Stadtkern“ wird ausgearbeitet

 

Die Stadt Wächtersbach wurde mit dem Fördergebiet „Historischer Stadtkern“ im Oktober 2016 neu in das Bundes-/Länderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ aufgenommen. Hierfür soll ein integriertes Stadtentwicklungskonzept ausgearbeitet werden. Dieses soll dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz und Landwirtschaft und Verbraucherschutz bis September 2017 vorgelegt werden.

 

Die vorläufige Gebietsabgrenzung umfasst hierbei im Wesentlichen den „Historischen Stadtkern“ mit der angrenzenden Brauerei und dem Schlossareal. Auch die verbindende Achse der Poststraße hin zum Bahnhof soll mit in die Betrachtung einbezogen werden.

 

Ein besonderer Entwicklungsschwerpunkt umfasst die Nachnutzung des ehemaligen Brauereigeländes sowie das historische Schloss und dessen angrenzendes Parkgelände.

 

„Die genannten Problemlagen und Herausforderungen sollen in einem integrierten Stadtentwicklungskonzept aufgearbeitet werden, zu dem ein Fachplanungsbüro beauftragt wurde. Zug um Zug wird hier ein zentraler Bereich unserer Stadt neu strukturiert und für zukünftige Generationen neu aufgestellt werden, um das Ziel einer noch besseren Lebensqualität sicherzustellen“, so Bürgermeister Weiher im Ausblick.

 

„Ähnlich der erfolgreichen Dorferneuerungs-Maßnahmen in den Stadtteilen, werden wir den gesamten Stadtkern ansehnlicher und lebenswerter gestalten und die Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess einbinden“, so Bürgermeister Weiher abschließend.

Foto zu Meldung: Förderprogramm Stadtumbau in Hessen: